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Monday, 1. february 2010 1 01 /02 /Feb. /2010 14:54
DAS SATANISCHE RITUAL

I: Was vor Beginn eines satanischen Rituals beachtet
werden muß:

1. Die Person, die das Ritual zelebriert, soll während der
gesamten Dauerdes Rituals auf den Altar und das
Symbol des Baphomet blicken, außer wenn andere
Positionen ausdrücklich angegeben sind.
2. Der Altar sollte sich möglichst vor der nach Westen
zeigenden Wand befinden.
3. Bei Ritualen, die nur von einer Person zelebriert
werden, entfällt die Rolle des Priesters. Sind mehrere
Personen an der Zeremonie beteiligt, muss eine von
ihnen als Priester fungieren. Bei einem Ritual mit nur
einer Person führt diese die Anweisungen aus, die für den
Priester gegeben werden.
4. Jedesmal wenn die Worte „SHEMHAMFORASH“
und „HEIL SATAN“ von der Person gesprochen werden,
die als Priester fungiert, wiederholen die anderen
Teilnehmer diese Worte. Der Gong wird geschlagen,
wenn die Teilnehmer „HEIL SATAN“ wiederholt haben.
5. Gespräche (außer im Zusammenhang mit der
Zeremonie) und Rauchen sind, nachdem die Glocke zu
Beginn geläutet wurde und bis sie am Ende des Rituals
wieder erklungen ist, verboten.
6. Das buch Belial beinhaltet die Prinzipien der
satanischen Magie und Rituale. Bevor du versuchst, die
Rituale im Buch Leviathan anzuwenden, musst du
unbedingt das ganze Buch Belial lesen und verstehen.
Erst wenn du dies getan hast, kann ein erfolg bei den
dreizehn nachstehenden Schritten erwartet werden.

II. Die Dreizehn Schritte


(Genaue Anweisungen siehe unter „Gegenstände, die
beim satanischen Ritual verwendet werden“).
1. Lege die Kleidung für das Ritual an.
2. Stelle die Gegenstände für das Ritual bereit; zünde die
Kerzen an und dunkle alle äußeren Lichtquellen ab;
plaziere die Manuskripte wie angegeben rechts und links
auf dem Altar.
3. Wird eine Frau als Altar eingesetzt, soll sie jetzt ihre
Position einnehmen- Kopf nach Süden, Füße nach
Norden.
4. Reinigen der Luft durch Schlagen der Glocke.
5. „Anrufung Satans“ und die darauf folgenden
„Infernalischen Namen“ (siehe Buch Leviathan) werden
jetzt laut vom Priester gelesen. Die Teilnehmer
wiederholen jeden der Infernalischen Namen, nachdem
der Priester ihn gesprochen hat.
6. Trinke vom Kelch.
158
7. Der Priester dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und
zeigt mit dem Schwert in die vier Himmelsrichtungen,
wobei er die jeweiligen Fürsten der Hölle anruft: Satan
aus dem Süden, Luzifer aus dem Osten, Belial aus dem
Norden und Leviathan aus dem Westen.
8. Segne mit dem Phallus (falls einer eingesetzt wird).
9. Der Priester liest laut die geeignete Anrufung für die
jeweilige Zeremonie vor: Lust, Mitleid oder Zerstörung
(siehe Buch Leviathan).
10. Bei einem persönlichen Ritual ist dieser Schritt sehr
wichtig. Alleinsein ist besonders geeignet zum
Offenbaren dergeheimsten Wünsche, und du solltest
nicht versuchen, etwas „zurückzuhalten“ bei der
Darstellung, beim Formulieren oder Durchspielen der
Vorstellung, die deine Wünsche verkörpern. In dieser
Phase wird dein „Entwurf“ skizziert, eingepackt und an
den Empfänger deines Werkes geschickt.
(A)
Wie du jemanden zu lustvollen Dingen veranlasst
oder eine sexuell befriedigende Situation herbeiführst.
Verlasse den Platz vor dem Altar und begebe dich
dorthin, wo du das vorgesehene Ritual am effektivsten
weiterführen kannst, entweder im gleichen Raum oder in
einem anderen. Dann gestalte eine Darstellung, die so
genau wie möglich der Situation gleichen soll, die du
anstrebst. Du hast bekanntlich fünf Sinne zum
wahrnehmen, darum solltest du dich nicht auf einen Sinn
beschränken. Hier sind geeignete Mittel, die einzeln oder
kombiniert eingesetzt werden können:

a) Graphische Darstellungen wie Zeichnungen, Gemälde
etc.
b) Schriftliche Schilderungen wie Geschichten, Stücke,
Beschreibung der Wünsche und des Resultats
c) Stelle deine Wünsche als Bühnenbild oder kleines
Theaterstück dar; spiele dich entweder selbst oder die
Rolle des Objektes deiner Begierde und benutze jegliche
Hilfsmittel, die sich zur Stärkung der Imagination eignen.
d) Alle Gerüche, die mit der gewünschten Person oder
Situation in Verbindung stehen.
e) Alle Klänge oder Hintergrundgeräusche, die einer
starken Imagination dienen.
Intensive sexuelle Gefühle sollen diesen Schritt des
Rituals begleiten, und wenn die Vorstellungskraft groß
genug ist, soll ein möglichst heftiger Orgasmus der
Höhepunkt dieses Schrittes sein. Dieser Höhepunkt soll
durch Masturbation oder andere auto-erotische
Handlungen herbeigeführt werden. Nach dem Orgasmus
kehre zum Altar zurück und fahre fort mit Schritt 11.
(B)
Wie du Hilfe oder Erfolg für jemanden erreichst,
der deine Sympathie oder dein Mitgefühl hat
(einschließlich dir selbst).
Bleibe in der Nähe des Altars und stelle dir die Person,
der du helfen willst, so realistisch wie möglich vor (bzw.
intensiviere dein Selbstmitleid), und drücke deinen
Wunsch mit deinen eigenen Worten aus. Wenn deine
Gefühle aufrichtig sind, wirst du Tränen vergießen. Lasse
sie ungehindert fliesen. Nach dieser Übung in
Rührseligkeit fahre fort mit Schritt 11.
(C)
Wie du die Vernichtung eines Feindes hervorrufst
Bleibe im Bereich des Altars, außer in dem Fall, dass die
Imagination anderweitig leichter erreicht werden kann,
z.B. durch die Nähe des Opfers, das du vernichten willst.
Während du dir das Opfer vorstellst, arbeite mit den von
dir ausgesuchten Mitteln an seiner Zerstörung. Dies kann
folgendermaßen aussehen:
a) Steche Nadeln und Nägel in eine Puppe, die dein
Opfer darstellt; die Puppe kann aus Tuch, Wachs, Holz,
pflanzlichen Stoffen etc. sein
b) Anfertigung einer Grafik, die die Zerstörung deines
Opfers schildert; Zeichnungen, Gemälde etc.
c) Eine lebhafte schriftliche Darstellung des Endes deines
Opfers.
d) Ein detaillierter Monolog, gerichtet an das Opfer, in
dem du seine Folterung und Vernichtung schilderst.
e) Die stellvertretende Darstellung von Verstümmelung,
Verletzung, Hervorrufung von Schmerz oder Krankheit
durch den Einsatz anderer gewünschter Maßnahmen oder
Gegenstände.
Intensiver, geplanter Hass und Verachtung sollen diesen
Schritt der Zeremonie begleiten, und dieser Schritt sollte
erst beendet werden, wenn der Energieverbrauch den
Magier in einen Zustand allgemeiner Erschöpfung
versetzt hat. Ist diese Erschöpfung eingetreten, fahre mit
Schritt 11 fort.
11.(a) Falls Gesuche geschrieben wurden, sollen sie jetzt
vom Priester laut gelesen und danach in der Flamme der
entsprechenden Kerze verbrannt werden. Nach jedem
Gesuch soll „Shemhamforash“ und „Heil Satan“
gesprochen werden.
11.(b) Bei mündlichen Gesuchen sollen die Teilnehmer
diese nacheinander dem Priester vorgetragen. Er
wiederholt die Gesuche dann mit seinen eigenen Worten
(die für ihn emotional am geeignetsten sind). Nach jedem
Gesuch soll „Shemhamforash“ und „Heil Satan“
gesprochen werden.
12. Der entsprechende Henochische Schlüssel wird jetzt
vom Priester gelesen, als Treuebeweis der Teilnehmer an
die Kräfte der Finsternis.

Läuten der Glocke zur Entweihung; dann werden die
Worte „Es ist vollbracht“ vom Priester gesprochen.

ENDE DES RITUALS


III. Gegenstände, die bei einem Ritual verwendet
werden

Kleidung

Von den männlichen Teilnehmern werden schwarze
Roben getragen. Die Roben können Kapuzen haben, um,
falls gewünscht, das Gesicht zu verhüllen. Der Grund für
die Verhüllung des Gesichtes ist, dass der Teilnehmer
ungehemmt seine Gefühle ausdrücken kann. Es
verringert auch die Ablenkung der Teilnehmer
untereinander. Weibliche Teilnehmerinnen tragen
aufreizende Gewänder, ältere Frauen schwarze Kleidung,
Amulette mit dem Sigill des Baphomet oder das
traditionelle Pentagramm Satans werden von allen
Teilnehmern getragen.
Die Roben werden von den Männern angelegt, bevor sie
den Ritualraum betreten, und während des gesamten
Rituals getragen. Männer können auch komplett
schwarze Kleidung anstatt schwarzer Roben tragen.
Schwarz wurde für die Kleidung im Ritualraum
ausgewählt, weil es die Kräfte der Finsternis
symbolisiert. Aufreizende Kleider werden von den
Frauen getragen, um die männlichen Teilnehmer zu
erregen, und den Ausstoß von Adrenalin oder
bioelektrischer Energie zu verstärken, wodurch intensiver
gearbeitet werden kann.

Altar

Die ältesten Altare der Menschen waren aus lebendigem
Fleisch und Blut; und die natürlichen Instinkte und
Vorlieben waren die Grundlage seiner Religion. Spätere
Religionen, die die Neigungen der Menschen als Sünde
bezeichneten, verfälschten seine lebenden Altare zu
Steintafeln und Metallklumpen.
Der Satanismus ist mehr eine Religion des Fleisches als
des Geistes, darum wird ein Altar aus Fleisch für die
satanischen Zeremonien verwendet.
Der Zweck eines Altars ist es, während der ganzen
Zeremonie die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Eine
nackte Frau wird als Altar für ein satanisches Ritual
eingesetzt, weil die Frau das natürliche passive Gefäß ist
und die Muter Erde repräsentiert.
Bei einigen Ritualen kann eine nackte Frau als Altar
unzweckmäßig sein, so dass sie bekleidet oder halb
verdeckt werden sollte. Wenn eine Frau das Ritual allein
durchführt, ist keine Frau als Altar nötig. Wenn keine
Frau als Altar dient, kann die Fläche, auf der sie sonst
liegt, zum platzieren anderer Ritualgegenstände genutzt
werden. Für Gruppenrituale mit vielen Teilnehmern kann
ein trapezoider Altar von 3-4 Fuß Höhe und 5,5 bis 6 Fuß
Länge gebaut werden, auf dem die nackte Frau liegen
soll. Falls dies zu unpraktisch ist oder bei privaten
Zeremonien kann eine erhöhte Fläche benutzt werden.
Wenn eine Frau als Altar dient, werden die anderen
Gegenstände auf einen Tisch in Reichweite des Priesters
gestellt.

Symbol des Baphomet

Das Symbol des Baphomet wurde von den Tempelrittern
verwendet, um Satan darzustellen. Im Laufe der Zeit
wurde dieses Symbol mit vielen verschiedenen Namen
bezeichnet. Darunter sind: Der Bock von Mendez, die
Ziege mit den tausend Jungen, der schwarze Bock, der
Judas Bock und wohl am zutreffendsten, der
Sündenbock.
Der Baphomet repräsentiert die Kräfte der Finsternis,
kombiniert mit der Fruchtbarkeit des Bocks von Mendez.
In seiner „reinen“ Form zeigt das Pentagramm die Figur
eines Menschen, der von den fünf Spitzen eines Sterns
umfasst wird - drei zeigen nach oben, zwei zeigen nach
unten, wodurch das Wesen des Menschen symbolisiert
wird. Im Satanismus wird das Pentagramm auch
verwendet, aber da der Satanismus die fleischlichen
Triebe des Menschen bzw. das Gegenteil der geistigen
Wesensart repräsentiert, wurde das Pentagramm
umgedreht, wodurch es sic perfekt dem Kopf des Bocks
anpasst - seine Hörner, die die Dualität verkörpern,
zeigen herausfordernd nach oben; die anderen drei
Spitzen sind invers und verneinen die Dreifaltigkeit. Die
hebräischen Zeichen im äußeren Kreis rings um das
Symbol stammen aus den magischen Texten der Kabbala
und bedeuten „Leviathan“, die Schlange des wässerigen
Abyssos, was mit Satan gleichgesetzt wird. Diese
Zeichen stehen jeweils über den fünf Spitzen des
Pentagramms.
Das Symbol des Baphomet wird an der Wand über dem
Altar angebracht.

Kerzen

Die Kerzen, die bei einem satanischen Ritual verwendet
werden, repräsentieren das Licht Luzifers - den
Lichtträger, die Erleuchtung, die lebende Flamme,
brennendes Verlangen und die Flammen der Hölle.
Für ein satanisches Ritual sollen nur schwarze und weiße
Kerzen benutzt werden. Nimm niemals mehr als eine
weiße Kerze, aber so viele schwarze Kerzen wie
notwendig sind, um den Ritualraum zu erhellen.
Mindestens eine schwarze Kerze wird links auf den Altar
gestellt. Sie repräsentiert die Kräfte der Finsternis und
den Pfad zur Linken. Weitere schwarze Kerzen werden
da aufgestellt, wo sie zur Beleuchtung benötigt werden.
Eine weiße Kerze wird rechts auf den Altar gestellt und
repräsentiert die Heuchelei der „Weißlichtmagier“ und
der Anhänger des Pfades zur Rechten.
Schwarze Kerzen werden für die Macht und den Erfolg
der Teilnehmer des Rituals verwendet und zum
Verbrennen der Pergamente mit den Gesuchen der
Teilnehmer. Die weiße Kerze wird zur Vernichtung von
Feinden eingesetzt. Pergamente, auf denen Flüche stehen,
werden in der Flamme der weißen Kerze verbrannt.

Glocken

Der grelle Klang der Glocke zeigt Beginn und Ende des
Rituals an. Der Priester läutet die Glocke neunmal, dreht
sich dabei gegen den Uhrzeigersinn und lenkt den klang
in die vier Himmelsrichtungen. Dies geschieht einmal bei
Beginn des Rituals, um die Luft von allen äußeren
Geräuschen zu reinigen, und einmal zum Schluss des
Rituals, um seine Wirkung zu verstärken, und mit dem
Zeichen der Entweihung das Ende anzuzeigen.
Die Glocke sollte laut und eindringlich sein und nicht
leise klingeln.

Kelch

Bei einem satanischen Ritual bedeutet symbolisiert der
Kelch den Kelch der Extase. Der Kelch sollte möglichst
aus Silber sein, wenn kein Silberkelch verfügbar ist, kann
auch einer aus anderem Metall, Glas oder Ton benutzt
werden - alles außer Gold. Gold wird immer mit
Weißlichtmagiern und dem Himmelreich in Verbindung
gebracht.
Zuerst trinkt der Priester aus dem Kelch, dann sein
Assistent. Bei privaten Ritualen leert derjenige, der die
Zeremonie durchführt, den Kelch.

Elixier

Die stimulierende Flüssigkeit, das Lebenselixier, das die
Heiden tranken, wurde von den Christen zum heiligen
Messwein verfälscht. Ursprünglich wurde der Alkohol in
heidnischen Ritualen zur Entspannung getrunken, und
um die Emotionen der Teilnehmer der Zeremonie zu
vertiefen. Der Satanismus opfert seinen Gott nicht, wie
das andere Religionen tun. Der Satanist praktiziert keine
solche form des symbolischen Kannibalismus, sondern
führt den von den Christen verwendeten Messwein
wieder seinem ursprünglichen Zweck zu - der
Stimulierung der für ein satanisches Ritual notwendigen
Gefühle. Es muss nicht Wein sein - jedes anregende
Getränk, das den Gaumen kitzelt, ist geeignet.
Das Lebenselixier wird aus dem Kelch der Ekstase, wie
oben beschrieben, unmittelbar nach der Anrufung Satans
getrunken.

Schwert

Das Schwert der Macht symbolisiert aggressive Kraft
und dient als Verlängerung und Verstärkung des Armes,
mit dem der Priester Gesten macht und in die vier
Himmelsrichtungen zeigt. Es ist eine Parallele zu dem
Zauberstab bei anderen magischen Ritualen.
Das Schwert wird vom Priester gehalten. Während der
Anrufung Satans zeigt er damit auf das Symbol des
Baphomet. Es wird außerdem, wie in den 11 Schritten
des Rituals beschrieben, bei der Anrufung der vier
Fürsten der Hölle eingesetzt. Der Priester durchsticht mit
dem Schwert die Pergamente mit den Gesuchen, wenn
diese vorgetragen wurden, und hält sie über die Flamme
zum Verbrennen. Beim Anhören der Gesuche und beim
Wiederholen berührt der Priester mit dem Schwert die
Köpfe der Teilnehmer (in traditioneller „Ritter-Manier“).
Wenn bei einem privaten Ritual kein Schwert verfügbar
ist, kann auch ein langes Messer oder ein Stock
verwendet werden.

Phallus

Der Phallus ist ein heidnisches Fruchtbarkeitssymbol, das
Zeugung, Manneskraft und Aggression bedeutet. Dies ist
ein weiterer Gegenstand, der blasphemisch verfälscht
wurde, um ihn den schuldgeplagten Zeremonien der
Christenheit anzupassen. Der Phallus ist eine ehrliche
Version des Aspergills oder „Weihwasserwedels“ der
katholischen Kirche - welch eine Metamorphose des
gemeinen Penis!
Zur Segnung des Hauses wird der Phallus von einem
Assistenten des Priesters in beide Hände genommen und
systematisch zweimal in die vier Himmelsrichtungen
geschüttelt.
Jedes phallische Symbol kann verwendet werden. Ist
keines vorhanden, kann es aus Gips, Holz, Ton, Wachs
etc. hergestellt werden. Der Phallus ist nur bei
Gruppenritualen notwendig.

Gong

Der Gong wird zur Anrufung der Kräfte der Finsternis
benutzt. Er wird immer dann einmal geschlagen, wenn
die Teilnehmer die Worte des Priesters „Heil Satan“
wiederholt haben. Ein Gong ist nur bei organisierten
Gruppenritualen notwendig. Wegen des besseren Klangs
sollte ein Konzertgong verwendet werden, aber wenn
keiner verfügbar ist, kann auch jeder andere Gong mit
vollem, tragenden Klang genommen werden.

Pergament

Pergament wird wegen seiner organischen Eigenschaften
verwendet, die den Elementen der Natur entsprechen.
Entsprechend der satanischen Überzeugung wird nur
Pergament aus der Haut von Schafen verwendet, die zu
Ernährungszwecken geschlachtet wurden. Ein Tier wird
niemals geschlachtet, um es als ganzes oder Teile davon
bei Ritualen einzusetzen. Wenn derartiges Pergament aus
geschlachteten Schafen nicht erhältlich ist, kann auch
unliniertes Papier verwendet werden.
Das Pergament ist das Hilfsmittel, um die geschriebenen
Botschaften oder Gesuche von der Flamme der Kerze
verzehren zu lassen und in den Äther hinauszusenden.
Das Gesuch wird auf Pergament oder Papier geschrieben,
vom Priester laut vorgelesen und anschließend in der
Flamme einer schwarzen oder wei0en Kerze verbrannt -
je nach Inhalt des Gesuchs. Vor dem Beginn eines
Rituals werden die Flüche auf der rechten Seite des
Priesters,, die Zaubersprüche und Segnungen auf der
linken Seite platziert.
von koma1980 - veröffentlicht in: Unsere Leitfäden
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Monday, 1. february 2010 1 01 /02 /Feb. /2010 14:49
DIE BESTANDTEILE DER SATANISCHEN
MAGIE

A. Begehren

Der erste Bestandteil bei der Durchführung eines
Rituals ist das Begehren, auch Motivation,
Verlockung oder emotionale Überzeugung
genannt. Wenn du ein bestimmtes Ergebnis gar nicht
wirklich wünscht, solltest du kein Werk ausführen.
Man kann kein Werk „probehalber“ vollbringen, und die
einzige Möglichkeit, dass ein Magier irgendwelche
„Tricks“ machen kann, wie Gegenstände zu bewegen, ist,
dass er einen starken emotionalen Grund dafür hat. Es
stimmt zwar, dass der Magier, der seine Macht
vergrößern will, indem er andere mit seinen Künsten
beeindruckt, greifbare Beweise seines Könnens vorlegen
muss. Das satanische Konzept der Magie sieht jedoch
keine Genugtuung durch das Zurschaustellen magischer
Fähigkeiten vor.
Der Satanist zelebriert ein Ritual zur Erfüllung seiner
Wünsche und verschwendet weder Zeit noch Energie auf
solche unergiebigen Dinge, wie einen Bleistift mit
magischer Kraft auf dem Tisch herumrollen zu lassen,
etc. Die Menge an Energie, die gebraucht wird, um eine
Teetasse durch Levitation (wirklich) zu bewegen, würde
ausreichen, um eine bestimmte Idee in die Köpfe von

Menschen quer über den Globus zu pflanzen, und sie
damit deinem Willen zu unterwerfen. Der Satanist weiß,
auch wenn er die Teetasse erfolgreich schweben lassen
könnte, ihm sowieso unterstellt wird, einen Trick
angewendet zu haben. Wenn der Satanist also
irgendwelche Gegenstände schweben lassen will, dann
benutzt er Draht, Spiegel oder andere Hilfsmittel und
spart somit seine eigene Energie. Alle „begnadeten“
Medien und Weißlicht-Mystiker wenden mit ihren
Augenbinden und verschlossenen Umschlägen reine
Bühnenmagie an - wenn auch teilweise ohne
scheinheilige „spirituelle“ Untertöne.
Ein kleines Kind lernt, dass etwas eintrifft, wenn man es
sich nur lange genug wünscht. Dies ist sehr
bedeutungsvoll. Wünschen bedeutet Begehren, während
Beten mit Besorgnis verbunden ist. Die „Heilige Schrift“
verkehrte Begehren in Lust, Habsucht und Gier. Sei wie
ein Kind, und unterdrücke dein Begehren nicht, sonst
geht dir der erste Bestandteil für da magische Arbeiten
verloren. Lasse dich in Versuchung führen und nimm dir,
was dich versucht, wann immer du kannst!

B. Zeitpunkt

Einer der wichtigsten Bestandteile in erfolgreichen
Situationen ist der richtige Zeitpunkt. Bei einem Ritual
kann der Zeitpunkt sogar noch größeren Erfolg oder
Misserfolg bedeuten. Die beste Zeit, um einen
Zauberspruch oder Fluch auszusenden ist, wenn sich dein
Zielobjekt im aufnahmefähigsten Zustand befindet. Die
Aufnahmefähigkeit für den Willen des Magiers ist dann
am größten, wenn der Empfänger so passiv wie möglich
ist. Es mag jemand einen noch so starken Willen haben,
wenn er schläft, ist auch er passiv. Darum ist der
günstigste Zeitpunkt, deine magische Energie
auszusenden, wenn er oder sie schläft.
Esgibt bestimmte Schlafphasen, die besser als andere
geeignet sind für die Empfänglichkeit von äußeren
Einflüssen. Wer von der täglichen Arbeit erschöpft ist,
„schläft wie ein Murmeltier“, bis sein Geist und Körper
ausgeruht sind. Diese Tiefschlafphase dauert vier bis
sechs Stunden, danach beginnt die Phase des
„Traumschlafes“, die zwei bis drei Stunden andauert oder
bis zum Erwachen. In diesem „Traumschlaf“ ist der Geist
am empfänglichsten für äußere oder unbewusste
Einflüsse.
Nehmen wir an, der Magier will jemanden verfluchen,
der üblicherweise um 23 Uhr schlafen geht und um 7 Uhr
aufsteht. Dann ist die effektivste Zeit für ein Ritual um
ca. 5 Uhr morgens bzw. zwei Stunden bevor der
Empfänger aufwacht.
Vorraussetzung ist, dass der Magier in Höchstform sein
muss, da er bei dem Ritual der „sendende“ Faktor ist.
Hexen und Zauberer sind traditionell Nachtmenschen,
was verständlich ist. Einen besseren Zeitplan gibt es
nicht, um ahnungslosen Schläfern seine Gedanken zu
senden! Wenn die Menschen wüssten, welche Gedanken
ihnen im Schlaf eingeimpft werden! Der Traumzustand
ist die Geburtsstätte künftiger Geschehnisse. Große
Gedanken offenbaren sich beim Erwachen und der Geist,

der sich an diese Gedanken in bewussten Zustand
erinnert, kann Großes leisten. Wer jedoch von
unbewussten Gedanken geleitet wird, gerät in
Situationen, die später als „Schicksal“, „Gottes Wille“
oder Unfall interpretiert werden!
Es gibt noch andere Zeiten im täglichen Leben eines
Menschen, die ihn aufnahmefähig für den Willen des
Zauberers machen. Tagträume, Langeweile, oder wenn
die Zeit nicht vergehen will, sind günstige Momente der
Beeinflussung.
Wenn eine Frau das Ziel deines Zaubers ist, solltest du
die Bedeutung des Menstruationszyklus nicht außer Acht
lassen. Wenn der Mann nicht träge geworden wäre durch seine einengende evolutionäre Entwicklung, wüsste er, so
wie es ein Vierbeiner weiß, wann das Weibchen am
meisten auf Sex Lust hat. Die Nase des Mannes ist
normalerweise nicht so ausgestattet, dass sie solche
verräterischen erotischen Düfte aufspüren kann. Selbst
wenn er mit solchen ausgestattet ist, das Objekt seiner
Begierde wird versuchen, „den Geruch loszuwerden“
durch große Mengen Parfüm, um diese „peinlichen“
Ausdünstungen zu überdecken und zu unterdrücken, oder
die Entdeckung völlig zu verhindern durch den Einsatz
starker Deodorants.
Trotz dieser entmutigenden Tatsachen ist der Mann
motiviert, einen Annäherungsversuch zu wagen, da er
unbewusst die Veränderung in der Chemie des Körpers
der Frau bemerkt. Dies erfolgt durch einen sensorischen
Anhaltspunkt, und zwar durch den Geruchssinn. Man
sollte in der Entwicklung des Menschen bis zu seinem

tierischen Ursprung zurückgehen und könnte dann diese
Kräfte viel bewusster einsetzen, aber für die
Zartbesaiteten hätte dies vielleicht einen Beigeschmack
der Lykanthropie. Es gibt jedoch einen einfacheren Weg,
und zwar den, die Daten und Häufigkeit des
Menstruationszyklus der begehrten Frau
herauszubekommen. Unmittelbar vor und nach der
Periode ist die Frau normalerweise am stärksten sexuell
zugänglich. Darum sind für den Magier die Schlafphasen
während dieser Tage am geeignetsten zum Einflößen
sexueller Gedanken oder Motivationen.
Hexen und Zauberinnen haben einen viel größeren
Zeitraum zur Verfügung beim Aussenden eines
Liebeszaubers auf die Männer ihrer Wahl. Weil der
Sexualtrieb des Mannes konstanter ist als bei Frauen,
(obwohl es viele Frauen gibt, die einen gleich starken
oder stärkeren Sexualtrieb haben), ist der auf den Tag
genaue Zeitpunkt nicht so wichtig. Jeder Mann, der nicht
völlig ausgetrocknet ist, ist ein geeignetes Opfer für die
geschickte Hexe. In der Zeit nach der Frühjahrs-
Tagundnachtgleiche hat der Mann die stärkste sexuelle
Energie und verhält sich entsprechend. Allerdings muss
die Hexe auch von ihrer Magie stärker gebrauch machen,
da seine Augen umherschweifen.
Sollte der Ängstliche fragen: „Gibt es keinen Schutz
gegen solche Hexerei? lautet die Antwort „Ja, es gibt
einen Schutz. U darfst nie schlafen oder tagträumen,
niemals schwache Gedanken haben, und dein Verstand
darf nie aufnahmebereit sein. Dann bist du vor den
Kräften der Magie sicher!“

C. Imagination

Der Jüngling, der sorgfältig ein Herz mit seinen Initialen
und denen seiner Liebsten in einen Baum ritzt, der kleine
Junge, der stundenlang seine Vorstellung schöner Autos
zeichnet, das kleine Mädchen, das eine abgegriffene,
zerkratzte Puppe in den Armen wiegt und denkt, das sei
ihr Baby - diese fähigen Hexen und Hexer, diese
natürlichen Magier, nutzen den magischen Bestandteil,
der als Imagination bekannt ist, und von dem der Erfolg
eines jeden Rituals abhängt.
Kinder wissen nicht, bzw. es ist ihnen egal, ob sie
künstlerisch begabt sind oder andere kreative Talente
haben, wenn sie ihre eigene Imaginationskraft bei der
Verfolgung ihrer Ziele einsetzen, wogegen die
„zivilisierten“ Erwachsenen ihren kreativen Bemühungen
viel kritischer gegenüberstehen. Aus diesem Grund kann
ein „primitiver“ Magier eine Puppe aus Lehm oder eine
grobe Zeichnung erfolgreich bei seiner magischen Arbeit
einsetzen. Für ihn ist das Bild genau so, wie er es
braucht.
Alles, was die Emotionen während eines Rituals
verstärkt, vergrößert seinen Erfolg. Gegenstände wie
Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Schriften, Photos,
Kleidungsstücke, Düfte, Geräusche, Musik,
Bühnenbilder oder geschilderte Situationen, die in die
Zeremonie integriert werden, sind dem Zauberer
dienlich.
Die Imagination ist eine ständige Gedächtnishilfe, ein
Mittel zur Aktivierung des Intellekts, ein geeigneter

Ersatz für das eigentliche Objekt. Die Imagination kann
auch nach dem Willen des Magiers manipuliert,
aufgebaut, verändert und kreiert werden, und diese
imaginatorisch geschaffene Kopie führt zur Veränderung
der Realität.
Wenn du sexuelle Freuden mit der Person deiner Wahl
genießen möchtest, dann musst du die gewünschte
Situation als integralen Bestandteil der Zeremonie auf
Papier, Leinwand oder schriftlich darstellen, und zwar so
übertrieben wie möglich.
Wenn du materielle Wünsche hast, musst du dir
Abbildungen von ihnen ansehen - umgebe dich mit den
dazugehörigen Gerüchen und Geräuschen - erschaffe
einen Magneten, der die Situationen oder Dinge anzieht,
die du dir wünscht!
Um die Vernichtung deine Feinde zu erreichen, musst du
sie vertretungsweise auslöschen! Sie müssen auf die
überzeugendste Weise erschossen, erstochen,
krankgemacht, verbrannt, zerschmettert, ersäuft oder
zerrissen werden! Es ist durchaus verständlich, warum
die Frommen des Pfades zur Rechten solche
„Götzenbilder“ ablehnen. Die Imagination, die der
Zauberer als gut funktionierendes Mittel zur Erzielung
materieller Realitäten einsetzt, steht im völligen
Gegensatz zu esoterischer Spiritualität.
Ein griechischer Magier begehrte einst eine Frau, die
seine Wünsche erfüllen sollte. Er war so von dem
Gegenstand seiner Träume besessen, dass er daran ging,
ein solch wundersames Wesen zu schaffen. Als er mit

seiner Arbeit fertig war, verliebte er sich dermaßen tief
und unwiderruflich in die von ihm erschaffen Frau, dass
sie für ihn nicht länger aus Stein sondern aus sterblichem
Fleisch, lebendig und warm war; und so erhielt der
Magus, Pygmalion, die größte aller magischen
Erfüllungen, denn die schöne Galatea wurde die seine.

D. Zielrichtung

Einer der am häufigsten übersehenen Bestandteile
magischer Arbeit ist die Bündelung und anschließende
Lenkung der Kraft in eine bestimmte Richtung, um ein
Ziel wirkungsvoll zu erreichen.
Meist führen die Möchtegern-Hexen und -Hexer ein
Ritual durch und warten dann anschließend ängstlich auf
das erste Anzeichen des Erfolgs ihrer Arbeit. Sie könnten
genau so gut aus Sorge in die Knie gehen und beten,
denn ihr Übereifer reduziert ihre Erfolgschancen auf
Null. Außerdem sind Zweifel angebracht, ob mit dieser
Einstellung überhaupt genügend konzentrierte Energie
aufgebracht werden kann, um ein Ritual erfolgreich
durchzuführen.
Wer sich ständig beklagt über die Situation, die
herbeigeführt werden soll, und auf ihr herumreitet,
schwächt garantiert nur seine zielgerichtete Kraft, die
dann spärlicher fließt und versickert. Wenn der Wunsch
erst einmal stark genug geworden ist, um die Kräfte der
Magie einsetzen zukönnen, muss alles unternommen

werden, diesem Wunsch symbolisch Ausdruck zu
verleihen - während der Durchführung des Rituals -
NICHT vorher oder nachher!
Der Zweck eines Rituals besteht darin, den Magier von
Gedanken zu befreien, die ihn unnötig stören würden,
wenn er sich dauernd damit befasst. Ewiges Nachdenken,
Tagträume und andauerndes Pläneschieben verbraucht
die emotionale Energie, die sonst zu einer dynamisch
einsetzbaren Kraft gebündelt werden könnte; abgesehen
davon, dass auch die ganz alltägliche Leistungsfähigkeit
durch solche verzehrenden Ängste stark eingeschränkt
wird.
Die Hexe, die ihre Zaubersprüche aussendet und
zwischendurch endlos auf den Telephonanruf ihres
zukünftigen Freundes wartet; der mittellose Magier, der
die Segnungen Satans beschwört und dann wie auf
heißen Kohlen auf das Eintreffen des Schecks wartet; der
Mann, dem Unrecht getan wurde, und der, nachdem er
seinen Feind verflucht hat, enttäuscht mit langem Gesicht
und gerunzelter Stirn davontrottet - das sind alles
typische Beispie le fehlgeleiteter emotionaler Energie.
Kein Wunder, dass sich die „Weißmagier“ vor
Vergeltung fürchten, wenn sie einen „bösen“
Zauberspruch aussenden! Die Vergeltung, die den
schuldgeplagten Absender trifft, hat er seinem schlechten
Gewissen zu verdanken!

E. Verhältnismäßigkeit

In der rituellen Magie ist die Verhältnismäßigkeit ein
Bestandteil, der bei sexualmagischen und
Mitleidsritualen stärker beachtet werden muss als bei
dem Aussenden von Flüchen. Sie ist ein kleiner aber
äußerst wichtiger Bestandteil.
Das völlige Verstehen und Beachten dieses Faktors ist
eine Fähigkeit, die nur wenige Hexen und Zauberer
jemals erlernen. Es geht einfach darum, die
Persönlichkeit und die Situation genau zu kennen, bei der
du deine Magie am einfachsten und erfolgreichsten
einsetzen kannst. Die eigenen Grenzen einschätzen zu
können ist zugegebenermaßen eine etwas seltsame Art
der Selbstbeobachtung für jemanden, der in der Lage sein
sollte, das Unmögliche zu erreichen; aber in vielen
Situationen entscheidet diese Selbsteinschätzung über
Gelingen oder Versagen.
Wenn du bei dem Bemühen, deine Ziele mit höherer und
niederer Magie zu erreichen, ständig scheiterst und
versagst, dann denke mal darüber nach: Bist du das Opfer
deines fehlgeleiteten, ehrgeizigen Egos, das dich dazu
gebracht hat, etwas zu versuchen, was absolut keine
Chancen auf Erfolg hat? Bist du ein talentloser,
unmusikalischer Mensch, der versucht, durch Magie zum
berühmten Sänger zu werden, obwohl er keinen Ton
trifft? Bist du eine schlichte, glanzlose Hexe mit großen
Füssen, langer Nase und überdimensionalem Ego sowie
stark ausgeprägter Akne und sendest Liebeszauber aus,
um einen hübschen jungen Filmstar zu erobern? Bist du
ein fetter, unförmiger, geiler Kerl mit vorstehenden

Zähnen, der sich eine knackige junge Stripperin als
Geliebte suchen möchte? Wenn dies der Fall ist, solltest
du besser lernen, den Faktor der Verhältnismäßigkeit
anzuwenden, oder du wirst andauernd versagen!
Es ist nicht einfach, seine Wünsche mit seinen
Fähigkeiten in Einklang zu bringen, und viele Menschen
begreifen nicht, dass „ein halber Laib Brot besser sein
kann als keiner“, wenn sie nicht das Maximum erreichen.
Der chronische Verlierer weist die Chance, 50.000 Dollar
zu erhalten, mit einem höhnischen Lächeln zurück, weil
er nicht in der Lage ist, eine Million Dollar zu machen.
Eine der stärksten Waffen des Magiers ist die, sich selbst
zu erkennen; seine Talente, Fähigkeiten, physischen
Stärken und Schwächen usw., und wann, wo und mit
wem er gebrauch davon macht. Der Mensch, der nichts
zu bieten hat und sich mit großartigen Ratschlägen und
dem versprechen von Reichtum an einen
Erfolgsmenschen wendet, ähnelt dem Floh, der versucht
am Bein des Elefanten hochzuklettern , um ihn zu
vergewaltigen!
Die aufstrebende Hexe, die sich vormacht, dass ein Werk
auch bei magischer Unverhältnismäßigkeit immer
gelingt, wenn man nur intensiv genug arbeitet, vergisst
eine wichtige Regel:

MAGIE IST WIE DIE NATUR, UND MAGISCHER
ERFOLG SETZT EIN ARBEITEN IN HARMONIE
MIT DER NATUR, NICHT GEGEN SIE, VORAUS.
von koma1980 - veröffentlicht in: Unsere Leitfäden
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Monday, 1. february 2010 1 01 /02 /Feb. /2010 14:48
DERRITUALRAUM ODER DIE
„INTELLEKTUELLE
UNTERDRUCKKAMMER“

Eine magische Zeremonie kann allein oder in einer
Gruppe durchgeführt werden, aber die jeweiligen
Vorteile sollten geklärt werden.
Ein Gruppenritual fördert sicher mehr die Stärkung des
Vertrauens und das Gefühl der Macht als eine private
Zeremonie. Das Zusammentreffen von Leuten, die sich
derselben Philosophie verschrieben haben, bringt einfach
eine Erneuerung des Vertrauens in die Kräfte der Magie
mit sich. Die religiöse Prachtentfaltung unterstützt dieses
Gefühl. Wenn Religion dagegen dauerhaft zu einer
einsamen Angelegenheit wird, dann führt sie zu
Selbstverleugnung und eigenbrödlerischem Verhalten.
Aus diesem Grund sollte der Satanist versuchen, andere
Leute zu finden, mit denen er zusammen diese
Zeremonien durchführen kann.
Bei einem Fluch oder Schadensritual hilft es dem Magier
manchmal, wenn seine Wünsche durch andere
Gruppenmitglieder verstärkt werden. Es gibt nichts bei
dieser Art von Zeremonie, das die Teilnehmer in
Verlegenheit bringen kann, da die wichtigsten
Bestandteile des Rituals der Zorn und die symbolische
Vernichtung des Opfers sind.

Dagegen lässt sich ein Mitleidsritual, bei dem Tränen
fließen oder ein sexualmagisches Ritual mit Masturbation
und Orgasmus, am erfolgreichsten allein durchführen.
Im Ritualraum ist kein Platz für Befangenheit, es sei
denn, dass diese Befangenheit Bestandteil einer Rolle ist,
die zum eigenen Vorteil gespielt wird, z.B.: die
zurückhaltende Frau, die Scham verspürt, wenn sie als
Altar dient und durch ihre Verlegenheit plötzlich eine
sexuelle Stimulation empfindet.
Auch bei einem ganz persönlichen Ritual sollten die
einleitenden Anrufungen und Gerätschaften vor den
intimen Phantasien und Handlungen eingesetzt werden.
Der formale Teil des Rituals kann im selben Raum
ausgeführt werden wie das anschließende persönliche
Werk - oder die formale Zeremonie in einem und die
persönliche an einem anderen. Anfang und Ende des
Rituals müssen in dem Raum stattfinden, wo die
symbolischen Gegenstände sind (Altar, Kelch etc.).
Der formale Beginn und das Ende der Zeremonie sind
dogmatisch und anti-intellektuell und sollen die Welt
draußen abgrenzen von den Aktivitäten im Ritualraum,
wo der Wille nicht abgelenkt werden darf. Dieser Aspekt
der Zeremonie ist ganz besonders wichtig für den
Intellektuellen, da speziell er den „Unterdruck“-Effekt
des Raumes nötig hat, in Form von Gesang, Glocken,
Kerzen und anderen Dingen, bevor er seinen reinen
Willen bei der Darstellung und Anwendung seiner
Vorstellungen zielgerichtet einsetzen kann.

Wie alle religiösen Handlungen kann die „intellektuelle
Unterdruckkammer“ des satanischen Tempels als
Trainingsraum für zeitweilige Unwissenheit bezeichnet
werden. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass der
Satanist weiß, dass er eine Art künstlicher Unwissenheit
ausübt, um seinen Willen zu stärken, wogegen andere
religiöse dies nicht wissen - oder wenn sie es wissen, sich
sofort in der Kunst der Selbstverleugnung üben, die
solche Erkenntnisse verbietet. Ihr Selbstbewusstsein ist
bereits von der religiösen Indoktrination viel zu
angeschlagen, als dass sie einen Sachverhalt wie
selbstauferlegtes Unwissen zugeben könnte!
von koma1980 - veröffentlicht in: Unsere Leitfäden
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Monday, 1. february 2010 1 01 /02 /Feb. /2010 14:44
DIE DREI ARTEN DES RITUALS

In der satanischen Magie gibt es drei Arten von
Zeremonien. Jede spricht ein bestimmtes
menschliches Grundgefühl an. Die erste ist das
sexualmagische Ritual.
Ein sexualmagisches Ritual ist das, was üblicherweise als
Liebeszauber bezeichnet wird. Der Zweck eines solchen
Rituals ist es, Verlangen nach dir in der Person zu
wecken, die du begehrst oder einen Geschlechtspartner
herbeizurufen, der deine Wünsche befriedigt. Wenn du
keine bestimmte Person oder eine Art von Person im
Sinn hast, deren Vorstellung dich so anregt, dass es zum
Orgasmus kommt, wirst du keinen erfolg bei deiner
arbeit haben. Und falls du zufällig trotzdem mit dem
Ritual erfolg hast, wäre es doch ziemlich umsonst, wenn
du die Gelegenheit nicht nutzen kannst, weil es dir an
Anregung oder Verlangen mangelt. Man kann leicht
Beschwörung aus tiefergehenden Motiven mit
Liebeszauber zur Erfüllung sexueller Bedürfnisse
verwechseln.
Beschwörungen mittels Zeremonialmagie zur Stärkung
der eigenen Macht sind Mitleids- oder Schadensrituale
oder beides. Wenn du unbedingt etwas haben willst oder
brauchst, weil du sonst unglücklich oder verärgert bist,
und du es erhalten kannst durch die Anwendung von
Bezauberung und Beschwörungen, ohne jemandem
Schaden zuzufügen, dann ist das Mitleidsritual das
Richtige, um deine Macht zu vergrößern. Wenn du ein

Opfer, das es verdient hat, für deine Ziele verzaubern
oder zu etwas verleiten willst, wendest du ein
Schadensritual an. An diese Formeln sollte man sich
strikt halten, weil die Anwendung eines falschen Rituals
zu Problemen komplizierter Art führen kann.
Ein gutes Beispiel ist die junge Frau, die sich belästigt
fühlt von einem unbarmherzigen Verehrer. Wenn sie ich
nicht falsche Hoffnungen gemacht hat, dann sollte sie ihn
als das betrachten, was er ist, nämlich ein psychischer
Vampir und ihm seine masochistische Rolle spielen
lassen. Wenn sie ihn aber frivol bezaubert und ermutigt
hat, dann ist es ihre eigene Schuld, wenn sie zum Objekt
seiner ständigen Begierde wird, und er ihr lästig ist.
Solche Übungen dienen lediglich der Selbstbestätigung
für Charaktere, die aus mangelndem Selbstvertrauen
solche kleinen Hexereien nötig haben. Der Satanist hat
dagegen genügend Selbstbewusstsein, um
Beschwörungen für die eigene sexuelle Erfüllung
einzusetzen oder zur Erlangung von Macht oder eines
bestimmten Erfolges.
Die zweite Art eines Rituals ist mitleidiger Natur. Das
Mitleids- oder Sympathieritual wird durchgeführt, um
anderen oder sich selbst zu helfen. Gesundheit,
häusliches Glück, wirtschaftliche Aktivitäten, materieller
oder schulischer Erfolg sind nur einige der Gründe, aus
denen man ein Mitleidsritual anwenden kann. Mann kann
durchaus sagen, dass diese Art der Zeremonie die
wirkliche Wohltätigkeit ist, denn, so heißt es,
„Wohltätigkeit beginnt zu Hause“.

Die dritte motivierende Kraft für ein Ritual ist die der
Zerstörung. Diese Zeremonie wird angewendet aus Zorn,
Verärgerung, Geringschätzung, Verachtung oder aus
purem Hass. Dieses Ritual ist bekannt als Verhexen, als
Fluch oder als Mittel der Zerstörung.
Einer der größten Irrtümer der rituellen Magie ist die
Annahme, dass das Opfer eines Fluches an die Kräfte der
Magie glauben muss, um geschädigt oder vernichtet zu
werden. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt, denn
die größten Spötter waren schon immer die leichtesten
Opfer. Der Grund ist erschreckend einfach. Der
unzivilisierte Stammesangehörige ist der Erste, der zu
einem Hexendoktor oder Schamanen rennt, wenn er
glaubt, dass ein Fluch gegen ihn von einem Feind
ausgestoßen wurde. Die Drohung und das Vorhandensein
von Schmerz und Pein sind ihm ständig im Bewusstsein,
und der Glaube an die Macht des Fluches ist so stark,
dass er jede Vorsichtsmaßnahme dagegen ergreift. Durch
Anwendung von Sympathiemagie wirkt er jedem
Missgeschick, das ihm begegnen könnte, entgegen.
Dieser Mensch passt auf sich auf und geht kein Risiko
ein.
Der „Aufgeklärte“ dagegen, der keinen Pfifferling für
solchen „Aberglauben“ gibt, verbannt seine instinktive
Furcht vor dem Fluch ins Unbewusste, wo sie zu einer
enormen zerstörerischen Macht anwächst, die mit jedem
Unglück größer wird. Selbstverständlich leugnet der
Ungläubige nach jedem neuen Rückschlag automatisch
einen Zusammenhang mit dem Fluch, besonders sich
selbst gegenüber. Dieses unbewusste heftige Verleugnen
der Macht eines Fluches führt letztendlich zu seinem

Erfolg, weil das Opfer ständig vom Pech verfolgt wird. In
vielen Fällen wird das Opfer jeglichen magischen
Einfluss auf sein Schicksal abstreiten, sogar bis zum
letzten Atemzug - obgleich der Magier hoch zufrieden
ist, dass seine gewünschten Resultate eingetroffen sind.
Es muss noch einmal daran erinnert werden, dass es
unerheblich ist, ob jemand deiner Arbeit Bedeutung
beimisst, so lange die Ergebnisse der Arbeit mit deinem
Willen übereinstimmen. Der Super-Logiker wird das
Ergebnis eines Rituals immer als „Zufall“ bezeichnen.
Ob Magie nun für konstruktive oder destruktive Zwecke
praktiziert wird, der Erfolg der Operation ist abhängig
von der Empfänglichkeit der Person, die die Segnungen
oder den Fluch empfängt. Im Falle eines
sexualmagischen oder Mitleidsritua l hilft es, wenn der
Empfänger an die Kräfte der Magie glaubt, aber das
Opfer eines Fluchs ist viel anfälliger für Zerstörung,
wenn es nicht daran glaubt! So lange der Mensch Furcht
empfindet, braucht er Mittel und Wege, um gegen seine
Angst anzukämpfen. Niemand weiß alles, und so lange es
Wunder gibt, wird es immer eine Vorstellung vom
Unbekannten geben, wo potentiell gefährliche Kräfte
herrschen. Es ist diese natürliche Furcht vor dem
Unbekannten, ein naher Verwandter der Faszination für
das Unbekannte, die den Logiker zu weiteren
Erklärungen treibt. Natürlich ist auch der Wissenschaftler
motiviert, selbst Wunder zu entdecken. Und dann ist
bedauerlicherweise er, der sich selbst als logisch denkend
bezeichnet, oft der Letzte, der die Bedeutung der
Ritualmagie erkennt.

Wenn religiöser Glaube und Inbrunst blutende Wunden
hervorbringen können, ähnlich denjenigen, die Christus
zugefügt worden sein sollen, dann nennt man das
Stigmata. Diese Wunden treten auf als Ergebnis eines
extrem empfundenen Mitgefühls. Warum sollte es also
keine zerstörerischen Extreme von Furcht und Schrecken
geben. Die sogenannten Dämonen haben ebenso die
Macht, das Fleisch zu zerreißen und zu vernichten, wie es
eine Handvoll längst weggerosteter Nägel schafft, eine
bluttropfende Ekstase bei jemandem zu erzeugen, der
glaubt, am Kreuz auf dem Calvarienberg zu hängen.
Darum versuche nie, den Skeptiker zu überzeugen, den
du verfluchen willst. Lasse ihn spotten. Wenn du ihn
aufklärst, schmälert das nur deine Erfolgschancen. Höre
dir mit gütigem Selbstbewusstsein sein Gelächter über
deine Magie an, wissend, dass in seinem Leben ein
völliges Durcheinander herrscht. Wenn er
verabscheuungswürdig genug ist, wird er durch Satans
Gnade sterben - lachend!
EIN WORT DER WARNUNG GERICHTET AN
DIEJENIGEN, DIE DIESE KÜNSTE
AUSÜBEN WOLLEN!
Sex oder Lust betreffend:
Nutze sämtliche Zaubersprüche und Anrufungen, die
geeignet sind; wenn du ein Mann bist, tauche dein
erigiertes Glied in sie mit lasziver Freude; wenn du eine

Frau bist, spreize deine Schenkel weit in lustvoller
Vorfreude.
Mitleid betreffend:
Vergewissere dich, dass du es nicht bereust, anderen
geholfen zu haben, falls ihre neuerworbenen Segnungen
zum Hindernis für dich werden. Sei dankbar für die
Dinge, die du durch die Anwendung von Magie
bekommen hast.
Zerstörung betreffend:
Sei sicher, dass es dich nicht kümmert, ob das potentielle
Opfer tot oder lebendig ist, bevor du den Fluch ausstößt,
und wenn du seine Vernichtung erreicht hast, dann freue
dich und habe keine Gewissensbisse.
BEACHTE DIESE REGELN GUT - SONST WIRST
DU EINE UMKEHRUNG DEINER WÜNSCHE
ERLEBEN, DIE DIR SCHADEN ANSTATT DIR ZU
HELFEN!
von koma1980 - veröffentlicht in: Unsere Leitfäden
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Monday, 1. february 2010 1 01 /02 /Feb. /2010 14:42
THEORIE UND PRAXIS DER SATANISCHEN
MAGIE

(Definition und Zweck)
ie Definition der Magie, wie sie in diesem buch
beschrieben wird, lautet: „Veränderung von
Situationen oder Ereignissen entsprechend dem
eigenen Willen, die mit allgemein üblichen Methoden
nicht verändert werden können.“ Dies lässt
zugegebenermaßen einen großen Spielraum für
persönliche Auslegungen. Manche behaupten, dass diese
Anweisungen und Verfahren nichts anderes sind als
angewandte Psychologie, oder wissenschaftliche
Tatsachen, die mit „magischen“ Begriffen bezeichnet
werden - bis sie auf einen Stelle im Text stoßen, die sich
„wissenschaftlich nicht erklären lässt“. Aus diesem
Grund wurde auch nie versucht, die Erklärungen für
einen bestimmten festgelegten Begriff zu begrenzen.
Magie ist niemals völlig wissenschaftlich erklärbar, aber
Wissenschaft wurde immer mal für Magie gehalten.
Es gibt keinen Unterschied zwischen „Schwarzer“ und
„Weißer“ Magie, außer in der selbstgefälligen Heuchelei,
der schuldgeplagten Selbstgerechtigkeit und dem
Selbstbetrug des „weißen“ Magiers persönlich. In der
klassischen religiösen Tradition wird „Weiße“ Magie für
uneigennützige, wohlmeinende und „gute2 Zwecke
eingesetzt, während „Schwarze“ Magie für persönliche

Glorifizierung und Macht sowie für „böse“ Zwecke
ausgeübt wird. Niemand auf dieser Welt, der sich mit
okkulten Studien, Metaphysik, PSI, Yoga oder
irgendwelchen anderen „Weißlicht“-Inhalten beschäftigt,
tut dies ohne das ziel der persönlichen Genugtuung und
Stärkung der eigenen Macht. Der eine geht lieber im
Büßerhemd und der Andere in Seide. Des einen Freud ist
des anderen Leid, und das trifft auch auf „Gut“ und
„Böse“ zu. Jeder praktizierende Magier ist überzeugt
davon, dass seine Art der Magie die „richtige“ ist.
Es gibt zwei Kategorien von Magie, rituell bzw.
zeremoniell und nicht-rituell bzw. manipulativ.
Ritualmagie beinhaltet die Durchführung einer formalen
Zeremonie, die zumindest teilweise in einem für diese
Zwecke und für eine bestimmte Zeit abgegrenzten Raum
stattfindet. Ihre Hauptaufgabe ist es, ansonsten
anderweitig vergeudetes Adrenalin und emotionell
hervorgerufene Energie zu isolieren und in eine
dynamisch übertragbare Kraft umzuwandeln. Das Ritual
ist eine rein emotionale und keine intellektuelle
Angelegenheit. Jegliche intellektuelle Handlung muss
vor und nicht während der Zeremonie stattfinden. Diese
Art der Magie wird manchmal als „Höhere Magie“
bezeichnet.
Nicht-rituelle oder manipulative Magie, auch „niedere
Magie“ genannt, besteht aus der List und Tücke, die man
erreicht durch den Einsatz bestimmter Mittel und
künstlich hervorgerufener Situationen, und deren
Anwendung zu „einer Veränderung in Übereinstimmung
mit dem eigenen Willen“ führt. In früheren Zeiten wurde

dies als „Faszination“, „Ausstrahlung“ oder „böser
Blick“ bezeichnet.
Die meisten Opfer der Hexe nprozesse waren gar keine
Hexen. Oft waren die Opfer exzentrische alte Frauen, die
entweder senil oder gesellschaftlich nicht angepasst
waren. Andere waren außergewöhnlich attraktive Frauen,
die die Aufmerksamkeit mächtiger Männer auf sich
lenkten und ihren Annäherungsversuchen nicht
nachgaben. Die richtigen Hexen wurden selten
hingerichtet oder vor Gericht gestellt, da sie die Kunst
der Bezauberung beherrschten und mit ihrem Charme ihr
Leben retten konnten. Die meisten wirklichen Hexen
haben mit den Inquisitoren geschlafen. Das ist der
Ursprung des Wortes „Ausstrahlung“. Die alte
Bedeutung von Ausstrahlung war Hexerei. Das
wichtigste Gut einer modernen Hexe ist ihre Fähigkeit,
verlockend zu wirken bzw. ihre Ausstrahlung
einzusetzen. Das Wort „Faszination“ hat eine ähnliche
okkulte Bedeutung. Mit Faszination wurde das böse
Auge beschrieben. Den Blick eines Menschen auf sich zu
ziehen, mit anderen Worten, ihn zu faszinieren,
bedeutete, ihn mit dem bösen Blick zu verfluchen. Wenn
also eine Frau die Fähigkeit besaß, Männer zu
faszinieren, wurde sie als Hexe angesehen.
Ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung einer Hexe
oder eines Hexers ist der wirkungsvoll eingesetzte Befehl
„Hersehen“. Um jemanden zu manipulieren, muss man
zuerst seine Aufmerksamkeit erregen und halten.
Die Methoden, mit denen der Befehl „hersehen“
durchgesetzt werden kann, sind Sex, Gefühl oder Wunder

bzw. eine Kombination der drei. Eine Hexe muss ehrlich
entscheiden, in welche der Kategorien sie ihrem Wesen
nach am besten passt. Die erste Kategorie, Sex, ist
offensichtlich. Wenn eine Frau attraktiv ist oder sexuelle
Anziehungskraft besitzt, sollte sie alles unternehmen, um
sich so verlockend wie möglich darzustellen und somit
ihr Geschlecht als ihre mächtigste Waffe einzusetzen.
Wenn sie erst einmal die Aufmerksamkeit eines Mannes
durch ihre sexuelle Ausstrahlung erregt hat kann sie ihn
nach ihrem Willen beeinflussen. Die zweite Kategorie ist
das Gefühl. Üblicherweise fallen ältere Frauen in diese
Kategorie. Hierzu gehört die „weise Frau“, die in einem
kleinen Häuschen auf dem Lande wohnt, und von der die
Leute denken, dass sie ein wenig exzentrisch ist. Kinder
sind üblicherweise fasziniert von dieser Art Hexe, da sie
ihre Phantasie anregt, und junge Erwachsene holen sich
bei ihr weise Ratschläge. Durch ihre Unschuld können
Kinder ihre magische Kraft wahrnehmen. Indem sie ihr
Image als nette alte Dame von nebenan pflegt, kann sie
die Kunst der Irreführung einsetzen, um ihre Ziele zu
erreichen. Die dritte Kategorie ist das Wunder. Diese
Kategorie passt zu Frauen, an deren Aussehen etwas
seltsames oder furchteinflößendes ist. Damit können sie
die Menschen beeinflussen, weil diese ganz einfach
Angst vor den Konsequenzen haben, wenn sie nicht
gehorchen.
Manche Frauen passen gleichzeitig in mehrere
Kategorien. Zum Beispiel kann das junge Mädchen, das
sauber und unschuldig wirkt, aber gleichzeitig sehr sexy
ist, Sex mit Gefühl kombinieren. Oder die Femme fatale,
die ihren Sexappeal mit einem finsteren Unterton
verbindet, kann Sex und Wunder einsetzen. Wenn die

Hexe ihre Fähigkeiten analysiert hat, muss sie
entscheiden, in welche Kategorie, bzw. Kombination von
Kategorien sie fällt und kann diese dann in der
angemessensten Art einsetzen.
Auch ein Mann, der ein erfolgreicher Magier werden
will, muss die für ihn geeignete Kategorie aussuchen.
Der attraktive oder sexuell anziehende Mann fällt
natürlich in die erste Kategorie - Sex. Die zweite
Kategorie, Gefühl, passt zum älteren Mann, der z.B.
elbenhaft oder als Waldbewohner auftritt. Der nette alte
Opa (oft ein alter Lustmolch!) fällt auch in die Kategorie
Gefühl. Der dritte Typ Mann ist der mit dem finsteren
oder teuflischen Aussehen. Genau wie die Frauen muss
jeder dieser Männer seine spezielle Wesensart einsetzen,
um den Blick auf sich zu ziehen.
Sein Aussehen einzusetzen, um emotionale Reaktion zu
erzielen, ist eines der wichtigsten Mittel in der Praxis der
niederen Magie. Jeder, der so dumm ist, zu sagen „Die
äußere Erscheinung ist unwichtig“, täuscht sich schwer.
Gutes Aussehen ist nicht nötig, aber ein „Aussehen“ ist
unbedingt notwendig!
Geruch ist ebenfalls ein wichtiger Faktor der
Beeinflussung in der niederen Magie. Tiere fürchten sich
und misstrauen bekanntlich allem, das nicht riecht. Und
auch wenn wir, als menschliche Tiere, das Urteil, das wir
mit dem Geruchssinn fällen, vom Verstand her ablehnen,
so werden wir von ihm doch genau so beeinflusst wie die
Vierbeiner. Wenn du ein Mann bist und eine Frau
bezaubern willst, lasse die natürlichen Ausdünstungen
deines Körpers ausströmen, als animalischen Kontrast zu

deiner korrekten Erscheinung. Wenn du als Frau einen
Mann verzaubern willst, sollst du nicht fürchten, dass du
ihn „beleidigst“, nur weil du die Öle und Düfte deines
Körpers nicht abgeschrubbt hast oder die Stelle zwischen
deinen Schenkeln nicht trocken und steril ist. Diese
natürlichen Gerüche sind die sexuellen Reizmittel, die
die Natur in ihrer magischen Weisheit geschaffen hat.
Alle Gerüche, die angenehme Erinnerungen und
Nostalgie hervorrufen, stimulieren das Gefühl. Den
Magen eines Mannes zu bezaubern beginnt schon mit
dem leckeren Duft des Essens! Für den „Gefühlstyp“
unter den Hexen ist diese Art der Verzauberung am
praktischsten. Man braucht sich auch gar nicht lustig zu
machen über die Taktik eines Mannes, der eine junge
Frau bezaubern wollte, die in ihren Kindheitserlebnissen
in einem Fischerdorf nachtrauerte: Die Methoden der
niederen Magie nutzend, steckte er sich eine Makrele in
die Hosentasche und erntete die Früchte der großen
Liebe.
von koma1980 - veröffentlicht in: Unsere Leitfäden
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