DAS BUCH BELIAL - (Erde) Teil5
DAS SATANISCHE RITUAL
I: Was vor Beginn eines satanischen Rituals beachtet
werden muß:
1. Die Person, die das Ritual zelebriert, soll während der
gesamten Dauerdes Rituals auf den Altar und das
Symbol des Baphomet blicken, außer wenn andere
Positionen ausdrücklich angegeben sind.
2. Der Altar sollte sich möglichst vor der nach Westen
zeigenden Wand befinden.
3. Bei Ritualen, die nur von einer Person zelebriert
werden, entfällt die Rolle des Priesters. Sind mehrere
Personen an der Zeremonie beteiligt, muss eine von
ihnen als Priester fungieren. Bei einem Ritual mit nur
einer Person führt diese die Anweisungen aus, die für den
Priester gegeben werden.
4. Jedesmal wenn die Worte „SHEMHAMFORASH“
und „HEIL SATAN“ von der Person gesprochen werden,
die als Priester fungiert, wiederholen die anderen
Teilnehmer diese Worte. Der Gong wird geschlagen,
wenn die Teilnehmer „HEIL SATAN“ wiederholt haben.
5. Gespräche (außer im Zusammenhang mit der
Zeremonie) und Rauchen sind, nachdem die Glocke zu
Beginn geläutet wurde und bis sie am Ende des Rituals
wieder erklungen ist, verboten.
6. Das buch Belial beinhaltet die Prinzipien der
satanischen Magie und Rituale. Bevor du versuchst, die
Rituale im Buch Leviathan anzuwenden, musst du
unbedingt das ganze Buch Belial lesen und verstehen.
Erst wenn du dies getan hast, kann ein erfolg bei den
dreizehn nachstehenden Schritten erwartet werden.
II. Die Dreizehn Schritte
(Genaue Anweisungen siehe unter „Gegenstände, die
beim satanischen Ritual verwendet werden“).
1. Lege die Kleidung für das Ritual an.
2. Stelle die Gegenstände für das Ritual bereit; zünde die
Kerzen an und dunkle alle äußeren Lichtquellen ab;
plaziere die Manuskripte wie angegeben rechts und links
auf dem Altar.
3. Wird eine Frau als Altar eingesetzt, soll sie jetzt ihre
Position einnehmen- Kopf nach Süden, Füße nach
Norden.
4. Reinigen der Luft durch Schlagen der Glocke.
5. „Anrufung Satans“ und die darauf folgenden
„Infernalischen Namen“ (siehe Buch Leviathan) werden
jetzt laut vom Priester gelesen. Die Teilnehmer
wiederholen jeden der Infernalischen Namen, nachdem
der Priester ihn gesprochen hat.
6. Trinke vom Kelch.
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7. Der Priester dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und
zeigt mit dem Schwert in die vier Himmelsrichtungen,
wobei er die jeweiligen Fürsten der Hölle anruft: Satan
aus dem Süden, Luzifer aus dem Osten, Belial aus dem
Norden und Leviathan aus dem Westen.
8. Segne mit dem Phallus (falls einer eingesetzt wird).
9. Der Priester liest laut die geeignete Anrufung für die
jeweilige Zeremonie vor: Lust, Mitleid oder Zerstörung
(siehe Buch Leviathan).
10. Bei einem persönlichen Ritual ist dieser Schritt sehr
wichtig. Alleinsein ist besonders geeignet zum
Offenbaren dergeheimsten Wünsche, und du solltest
nicht versuchen, etwas „zurückzuhalten“ bei der
Darstellung, beim Formulieren oder Durchspielen der
Vorstellung, die deine Wünsche verkörpern. In dieser
Phase wird dein „Entwurf“ skizziert, eingepackt und an
den Empfänger deines Werkes geschickt.
(A)
Wie du jemanden zu lustvollen Dingen veranlasst
oder eine sexuell befriedigende Situation herbeiführst.
Verlasse den Platz vor dem Altar und begebe dich
dorthin, wo du das vorgesehene Ritual am effektivsten
weiterführen kannst, entweder im gleichen Raum oder in
einem anderen. Dann gestalte eine Darstellung, die so
genau wie möglich der Situation gleichen soll, die du
anstrebst. Du hast bekanntlich fünf Sinne zum
wahrnehmen, darum solltest du dich nicht auf einen Sinn
beschränken. Hier sind geeignete Mittel, die einzeln oder
kombiniert eingesetzt werden können:
a) Graphische Darstellungen wie Zeichnungen, Gemälde
etc.
b) Schriftliche Schilderungen wie Geschichten, Stücke,
Beschreibung der Wünsche und des Resultats
c) Stelle deine Wünsche als Bühnenbild oder kleines
Theaterstück dar; spiele dich entweder selbst oder die
Rolle des Objektes deiner Begierde und benutze jegliche
Hilfsmittel, die sich zur Stärkung der Imagination eignen.
d) Alle Gerüche, die mit der gewünschten Person oder
Situation in Verbindung stehen.
e) Alle Klänge oder Hintergrundgeräusche, die einer
starken Imagination dienen.
Intensive sexuelle Gefühle sollen diesen Schritt des
Rituals begleiten, und wenn die Vorstellungskraft groß
genug ist, soll ein möglichst heftiger Orgasmus der
Höhepunkt dieses Schrittes sein. Dieser Höhepunkt soll
durch Masturbation oder andere auto-erotische
Handlungen herbeigeführt werden. Nach dem Orgasmus
kehre zum Altar zurück und fahre fort mit Schritt 11.
(B)
Wie du Hilfe oder Erfolg für jemanden erreichst,
der deine Sympathie oder dein Mitgefühl hat
(einschließlich dir selbst).
Bleibe in der Nähe des Altars und stelle dir die Person,
der du helfen willst, so realistisch wie möglich vor (bzw.
intensiviere dein Selbstmitleid), und drücke deinen
Wunsch mit deinen eigenen Worten aus. Wenn deine
Gefühle aufrichtig sind, wirst du Tränen vergießen. Lasse
sie ungehindert fliesen. Nach dieser Übung in
Rührseligkeit fahre fort mit Schritt 11.
(C)
Wie du die Vernichtung eines Feindes hervorrufst
Bleibe im Bereich des Altars, außer in dem Fall, dass die
Imagination anderweitig leichter erreicht werden kann,
z.B. durch die Nähe des Opfers, das du vernichten willst.
Während du dir das Opfer vorstellst, arbeite mit den von
dir ausgesuchten Mitteln an seiner Zerstörung. Dies kann
folgendermaßen aussehen:
a) Steche Nadeln und Nägel in eine Puppe, die dein
Opfer darstellt; die Puppe kann aus Tuch, Wachs, Holz,
pflanzlichen Stoffen etc. sein
b) Anfertigung einer Grafik, die die Zerstörung deines
Opfers schildert; Zeichnungen, Gemälde etc.
c) Eine lebhafte schriftliche Darstellung des Endes deines
Opfers.
d) Ein detaillierter Monolog, gerichtet an das Opfer, in
dem du seine Folterung und Vernichtung schilderst.
e) Die stellvertretende Darstellung von Verstümmelung,
Verletzung, Hervorrufung von Schmerz oder Krankheit
durch den Einsatz anderer gewünschter Maßnahmen oder
Gegenstände.
Intensiver, geplanter Hass und Verachtung sollen diesen
Schritt der Zeremonie begleiten, und dieser Schritt sollte
erst beendet werden, wenn der Energieverbrauch den
Magier in einen Zustand allgemeiner Erschöpfung
versetzt hat. Ist diese Erschöpfung eingetreten, fahre mit
Schritt 11 fort.
11.(a) Falls Gesuche geschrieben wurden, sollen sie jetzt
vom Priester laut gelesen und danach in der Flamme der
entsprechenden Kerze verbrannt werden. Nach jedem
Gesuch soll „Shemhamforash“ und „Heil Satan“
gesprochen werden.
11.(b) Bei mündlichen Gesuchen sollen die Teilnehmer
diese nacheinander dem Priester vorgetragen. Er
wiederholt die Gesuche dann mit seinen eigenen Worten
(die für ihn emotional am geeignetsten sind). Nach jedem
Gesuch soll „Shemhamforash“ und „Heil Satan“
gesprochen werden.
12. Der entsprechende Henochische Schlüssel wird jetzt
vom Priester gelesen, als Treuebeweis der Teilnehmer an
die Kräfte der Finsternis.
Läuten der Glocke zur Entweihung; dann werden die
Worte „Es ist vollbracht“ vom Priester gesprochen.
ENDE DES RITUALS
III. Gegenstände, die bei einem Ritual verwendet
werden
Kleidung
Von den männlichen Teilnehmern werden schwarze
Roben getragen. Die Roben können Kapuzen haben, um,
falls gewünscht, das Gesicht zu verhüllen. Der Grund für
die Verhüllung des Gesichtes ist, dass der Teilnehmer
ungehemmt seine Gefühle ausdrücken kann. Es
verringert auch die Ablenkung der Teilnehmer
untereinander. Weibliche Teilnehmerinnen tragen
aufreizende Gewänder, ältere Frauen schwarze Kleidung,
Amulette mit dem Sigill des Baphomet oder das
traditionelle Pentagramm Satans werden von allen
Teilnehmern getragen.
Die Roben werden von den Männern angelegt, bevor sie
den Ritualraum betreten, und während des gesamten
Rituals getragen. Männer können auch komplett
schwarze Kleidung anstatt schwarzer Roben tragen.
Schwarz wurde für die Kleidung im Ritualraum
ausgewählt, weil es die Kräfte der Finsternis
symbolisiert. Aufreizende Kleider werden von den
Frauen getragen, um die männlichen Teilnehmer zu
erregen, und den Ausstoß von Adrenalin oder
bioelektrischer Energie zu verstärken, wodurch intensiver
gearbeitet werden kann.
Altar
Die ältesten Altare der Menschen waren aus lebendigem
Fleisch und Blut; und die natürlichen Instinkte und
Vorlieben waren die Grundlage seiner Religion. Spätere
Religionen, die die Neigungen der Menschen als Sünde
bezeichneten, verfälschten seine lebenden Altare zu
Steintafeln und Metallklumpen.
Der Satanismus ist mehr eine Religion des Fleisches als
des Geistes, darum wird ein Altar aus Fleisch für die
satanischen Zeremonien verwendet.
Der Zweck eines Altars ist es, während der ganzen
Zeremonie die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Eine
nackte Frau wird als Altar für ein satanisches Ritual
eingesetzt, weil die Frau das natürliche passive Gefäß ist
und die Muter Erde repräsentiert.
Bei einigen Ritualen kann eine nackte Frau als Altar
unzweckmäßig sein, so dass sie bekleidet oder halb
verdeckt werden sollte. Wenn eine Frau das Ritual allein
durchführt, ist keine Frau als Altar nötig. Wenn keine
Frau als Altar dient, kann die Fläche, auf der sie sonst
liegt, zum platzieren anderer Ritualgegenstände genutzt
werden. Für Gruppenrituale mit vielen Teilnehmern kann
ein trapezoider Altar von 3-4 Fuß Höhe und 5,5 bis 6 Fuß
Länge gebaut werden, auf dem die nackte Frau liegen
soll. Falls dies zu unpraktisch ist oder bei privaten
Zeremonien kann eine erhöhte Fläche benutzt werden.
Wenn eine Frau als Altar dient, werden die anderen
Gegenstände auf einen Tisch in Reichweite des Priesters
gestellt.
Symbol des Baphomet
Das Symbol des Baphomet wurde von den Tempelrittern
verwendet, um Satan darzustellen. Im Laufe der Zeit
wurde dieses Symbol mit vielen verschiedenen Namen
bezeichnet. Darunter sind: Der Bock von Mendez, die
Ziege mit den tausend Jungen, der schwarze Bock, der
Judas Bock und wohl am zutreffendsten, der
Sündenbock.
Der Baphomet repräsentiert die Kräfte der Finsternis,
kombiniert mit der Fruchtbarkeit des Bocks von Mendez.
In seiner „reinen“ Form zeigt das Pentagramm die Figur
eines Menschen, der von den fünf Spitzen eines Sterns
umfasst wird - drei zeigen nach oben, zwei zeigen nach
unten, wodurch das Wesen des Menschen symbolisiert
wird. Im Satanismus wird das Pentagramm auch
verwendet, aber da der Satanismus die fleischlichen
Triebe des Menschen bzw. das Gegenteil der geistigen
Wesensart repräsentiert, wurde das Pentagramm
umgedreht, wodurch es sic perfekt dem Kopf des Bocks
anpasst - seine Hörner, die die Dualität verkörpern,
zeigen herausfordernd nach oben; die anderen drei
Spitzen sind invers und verneinen die Dreifaltigkeit. Die
hebräischen Zeichen im äußeren Kreis rings um das
Symbol stammen aus den magischen Texten der Kabbala
und bedeuten „Leviathan“, die Schlange des wässerigen
Abyssos, was mit Satan gleichgesetzt wird. Diese
Zeichen stehen jeweils über den fünf Spitzen des
Pentagramms.
Das Symbol des Baphomet wird an der Wand über dem
Altar angebracht.
Kerzen
Die Kerzen, die bei einem satanischen Ritual verwendet
werden, repräsentieren das Licht Luzifers - den
Lichtträger, die Erleuchtung, die lebende Flamme,
brennendes Verlangen und die Flammen der Hölle.
Für ein satanisches Ritual sollen nur schwarze und weiße
Kerzen benutzt werden. Nimm niemals mehr als eine
weiße Kerze, aber so viele schwarze Kerzen wie
notwendig sind, um den Ritualraum zu erhellen.
Mindestens eine schwarze Kerze wird links auf den Altar
gestellt. Sie repräsentiert die Kräfte der Finsternis und
den Pfad zur Linken. Weitere schwarze Kerzen werden
da aufgestellt, wo sie zur Beleuchtung benötigt werden.
Eine weiße Kerze wird rechts auf den Altar gestellt und
repräsentiert die Heuchelei der „Weißlichtmagier“ und
der Anhänger des Pfades zur Rechten.
Schwarze Kerzen werden für die Macht und den Erfolg
der Teilnehmer des Rituals verwendet und zum
Verbrennen der Pergamente mit den Gesuchen der
Teilnehmer. Die weiße Kerze wird zur Vernichtung von
Feinden eingesetzt. Pergamente, auf denen Flüche stehen,
werden in der Flamme der weißen Kerze verbrannt.
Glocken
Der grelle Klang der Glocke zeigt Beginn und Ende des
Rituals an. Der Priester läutet die Glocke neunmal, dreht
sich dabei gegen den Uhrzeigersinn und lenkt den klang
in die vier Himmelsrichtungen. Dies geschieht einmal bei
Beginn des Rituals, um die Luft von allen äußeren
Geräuschen zu reinigen, und einmal zum Schluss des
Rituals, um seine Wirkung zu verstärken, und mit dem
Zeichen der Entweihung das Ende anzuzeigen.
Die Glocke sollte laut und eindringlich sein und nicht
leise klingeln.
Kelch
Bei einem satanischen Ritual bedeutet symbolisiert der
Kelch den Kelch der Extase. Der Kelch sollte möglichst
aus Silber sein, wenn kein Silberkelch verfügbar ist, kann
auch einer aus anderem Metall, Glas oder Ton benutzt
werden - alles außer Gold. Gold wird immer mit
Weißlichtmagiern und dem Himmelreich in Verbindung
gebracht.
Zuerst trinkt der Priester aus dem Kelch, dann sein
Assistent. Bei privaten Ritualen leert derjenige, der die
Zeremonie durchführt, den Kelch.
Elixier
Die stimulierende Flüssigkeit, das Lebenselixier, das die
Heiden tranken, wurde von den Christen zum heiligen
Messwein verfälscht. Ursprünglich wurde der Alkohol in
heidnischen Ritualen zur Entspannung getrunken, und
um die Emotionen der Teilnehmer der Zeremonie zu
vertiefen. Der Satanismus opfert seinen Gott nicht, wie
das andere Religionen tun. Der Satanist praktiziert keine
solche form des symbolischen Kannibalismus, sondern
führt den von den Christen verwendeten Messwein
wieder seinem ursprünglichen Zweck zu - der
Stimulierung der für ein satanisches Ritual notwendigen
Gefühle. Es muss nicht Wein sein - jedes anregende
Getränk, das den Gaumen kitzelt, ist geeignet.
Das Lebenselixier wird aus dem Kelch der Ekstase, wie
oben beschrieben, unmittelbar nach der Anrufung Satans
getrunken.
Schwert
Das Schwert der Macht symbolisiert aggressive Kraft
und dient als Verlängerung und Verstärkung des Armes,
mit dem der Priester Gesten macht und in die vier
Himmelsrichtungen zeigt. Es ist eine Parallele zu dem
Zauberstab bei anderen magischen Ritualen.
Das Schwert wird vom Priester gehalten. Während der
Anrufung Satans zeigt er damit auf das Symbol des
Baphomet. Es wird außerdem, wie in den 11 Schritten
des Rituals beschrieben, bei der Anrufung der vier
Fürsten der Hölle eingesetzt. Der Priester durchsticht mit
dem Schwert die Pergamente mit den Gesuchen, wenn
diese vorgetragen wurden, und hält sie über die Flamme
zum Verbrennen. Beim Anhören der Gesuche und beim
Wiederholen berührt der Priester mit dem Schwert die
Köpfe der Teilnehmer (in traditioneller „Ritter-Manier“).
Wenn bei einem privaten Ritual kein Schwert verfügbar
ist, kann auch ein langes Messer oder ein Stock
verwendet werden.
Phallus
Der Phallus ist ein heidnisches Fruchtbarkeitssymbol, das
Zeugung, Manneskraft und Aggression bedeutet. Dies ist
ein weiterer Gegenstand, der blasphemisch verfälscht
wurde, um ihn den schuldgeplagten Zeremonien der
Christenheit anzupassen. Der Phallus ist eine ehrliche
Version des Aspergills oder „Weihwasserwedels“ der
katholischen Kirche - welch eine Metamorphose des
gemeinen Penis!
Zur Segnung des Hauses wird der Phallus von einem
Assistenten des Priesters in beide Hände genommen und
systematisch zweimal in die vier Himmelsrichtungen
geschüttelt.
Jedes phallische Symbol kann verwendet werden. Ist
keines vorhanden, kann es aus Gips, Holz, Ton, Wachs
etc. hergestellt werden. Der Phallus ist nur bei
Gruppenritualen notwendig.
Gong
Der Gong wird zur Anrufung der Kräfte der Finsternis
benutzt. Er wird immer dann einmal geschlagen, wenn
die Teilnehmer die Worte des Priesters „Heil Satan“
wiederholt haben. Ein Gong ist nur bei organisierten
Gruppenritualen notwendig. Wegen des besseren Klangs
sollte ein Konzertgong verwendet werden, aber wenn
keiner verfügbar ist, kann auch jeder andere Gong mit
vollem, tragenden Klang genommen werden.
Pergament
Pergament wird wegen seiner organischen Eigenschaften
verwendet, die den Elementen der Natur entsprechen.
Entsprechend der satanischen Überzeugung wird nur
Pergament aus der Haut von Schafen verwendet, die zu
Ernährungszwecken geschlachtet wurden. Ein Tier wird
niemals geschlachtet, um es als ganzes oder Teile davon
bei Ritualen einzusetzen. Wenn derartiges Pergament aus
geschlachteten Schafen nicht erhältlich ist, kann auch
unliniertes Papier verwendet werden.
Das Pergament ist das Hilfsmittel, um die geschriebenen
Botschaften oder Gesuche von der Flamme der Kerze
verzehren zu lassen und in den Äther hinauszusenden.
Das Gesuch wird auf Pergament oder Papier geschrieben,
vom Priester laut vorgelesen und anschließend in der
Flamme einer schwarzen oder wei0en Kerze verbrannt -
je nach Inhalt des Gesuchs. Vor dem Beginn eines
Rituals werden die Flüche auf der rechten Seite des
Priesters,, die Zaubersprüche und Segnungen auf der
linken Seite platziert.
I: Was vor Beginn eines satanischen Rituals beachtet
werden muß:
1. Die Person, die das Ritual zelebriert, soll während der
gesamten Dauerdes Rituals auf den Altar und das
Symbol des Baphomet blicken, außer wenn andere
Positionen ausdrücklich angegeben sind.
2. Der Altar sollte sich möglichst vor der nach Westen
zeigenden Wand befinden.
3. Bei Ritualen, die nur von einer Person zelebriert
werden, entfällt die Rolle des Priesters. Sind mehrere
Personen an der Zeremonie beteiligt, muss eine von
ihnen als Priester fungieren. Bei einem Ritual mit nur
einer Person führt diese die Anweisungen aus, die für den
Priester gegeben werden.
4. Jedesmal wenn die Worte „SHEMHAMFORASH“
und „HEIL SATAN“ von der Person gesprochen werden,
die als Priester fungiert, wiederholen die anderen
Teilnehmer diese Worte. Der Gong wird geschlagen,
wenn die Teilnehmer „HEIL SATAN“ wiederholt haben.
5. Gespräche (außer im Zusammenhang mit der
Zeremonie) und Rauchen sind, nachdem die Glocke zu
Beginn geläutet wurde und bis sie am Ende des Rituals
wieder erklungen ist, verboten.
6. Das buch Belial beinhaltet die Prinzipien der
satanischen Magie und Rituale. Bevor du versuchst, die
Rituale im Buch Leviathan anzuwenden, musst du
unbedingt das ganze Buch Belial lesen und verstehen.
Erst wenn du dies getan hast, kann ein erfolg bei den
dreizehn nachstehenden Schritten erwartet werden.
II. Die Dreizehn Schritte
(Genaue Anweisungen siehe unter „Gegenstände, die
beim satanischen Ritual verwendet werden“).
1. Lege die Kleidung für das Ritual an.
2. Stelle die Gegenstände für das Ritual bereit; zünde die
Kerzen an und dunkle alle äußeren Lichtquellen ab;
plaziere die Manuskripte wie angegeben rechts und links
auf dem Altar.
3. Wird eine Frau als Altar eingesetzt, soll sie jetzt ihre
Position einnehmen- Kopf nach Süden, Füße nach
Norden.
4. Reinigen der Luft durch Schlagen der Glocke.
5. „Anrufung Satans“ und die darauf folgenden
„Infernalischen Namen“ (siehe Buch Leviathan) werden
jetzt laut vom Priester gelesen. Die Teilnehmer
wiederholen jeden der Infernalischen Namen, nachdem
der Priester ihn gesprochen hat.
6. Trinke vom Kelch.
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7. Der Priester dreht sich gegen den Uhrzeigersinn und
zeigt mit dem Schwert in die vier Himmelsrichtungen,
wobei er die jeweiligen Fürsten der Hölle anruft: Satan
aus dem Süden, Luzifer aus dem Osten, Belial aus dem
Norden und Leviathan aus dem Westen.
8. Segne mit dem Phallus (falls einer eingesetzt wird).
9. Der Priester liest laut die geeignete Anrufung für die
jeweilige Zeremonie vor: Lust, Mitleid oder Zerstörung
(siehe Buch Leviathan).
10. Bei einem persönlichen Ritual ist dieser Schritt sehr
wichtig. Alleinsein ist besonders geeignet zum
Offenbaren dergeheimsten Wünsche, und du solltest
nicht versuchen, etwas „zurückzuhalten“ bei der
Darstellung, beim Formulieren oder Durchspielen der
Vorstellung, die deine Wünsche verkörpern. In dieser
Phase wird dein „Entwurf“ skizziert, eingepackt und an
den Empfänger deines Werkes geschickt.
(A)
Wie du jemanden zu lustvollen Dingen veranlasst
oder eine sexuell befriedigende Situation herbeiführst.
Verlasse den Platz vor dem Altar und begebe dich
dorthin, wo du das vorgesehene Ritual am effektivsten
weiterführen kannst, entweder im gleichen Raum oder in
einem anderen. Dann gestalte eine Darstellung, die so
genau wie möglich der Situation gleichen soll, die du
anstrebst. Du hast bekanntlich fünf Sinne zum
wahrnehmen, darum solltest du dich nicht auf einen Sinn
beschränken. Hier sind geeignete Mittel, die einzeln oder
kombiniert eingesetzt werden können:
a) Graphische Darstellungen wie Zeichnungen, Gemälde
etc.
b) Schriftliche Schilderungen wie Geschichten, Stücke,
Beschreibung der Wünsche und des Resultats
c) Stelle deine Wünsche als Bühnenbild oder kleines
Theaterstück dar; spiele dich entweder selbst oder die
Rolle des Objektes deiner Begierde und benutze jegliche
Hilfsmittel, die sich zur Stärkung der Imagination eignen.
d) Alle Gerüche, die mit der gewünschten Person oder
Situation in Verbindung stehen.
e) Alle Klänge oder Hintergrundgeräusche, die einer
starken Imagination dienen.
Intensive sexuelle Gefühle sollen diesen Schritt des
Rituals begleiten, und wenn die Vorstellungskraft groß
genug ist, soll ein möglichst heftiger Orgasmus der
Höhepunkt dieses Schrittes sein. Dieser Höhepunkt soll
durch Masturbation oder andere auto-erotische
Handlungen herbeigeführt werden. Nach dem Orgasmus
kehre zum Altar zurück und fahre fort mit Schritt 11.
(B)
Wie du Hilfe oder Erfolg für jemanden erreichst,
der deine Sympathie oder dein Mitgefühl hat
(einschließlich dir selbst).
Bleibe in der Nähe des Altars und stelle dir die Person,
der du helfen willst, so realistisch wie möglich vor (bzw.
intensiviere dein Selbstmitleid), und drücke deinen
Wunsch mit deinen eigenen Worten aus. Wenn deine
Gefühle aufrichtig sind, wirst du Tränen vergießen. Lasse
sie ungehindert fliesen. Nach dieser Übung in
Rührseligkeit fahre fort mit Schritt 11.
(C)
Wie du die Vernichtung eines Feindes hervorrufst
Bleibe im Bereich des Altars, außer in dem Fall, dass die
Imagination anderweitig leichter erreicht werden kann,
z.B. durch die Nähe des Opfers, das du vernichten willst.
Während du dir das Opfer vorstellst, arbeite mit den von
dir ausgesuchten Mitteln an seiner Zerstörung. Dies kann
folgendermaßen aussehen:
a) Steche Nadeln und Nägel in eine Puppe, die dein
Opfer darstellt; die Puppe kann aus Tuch, Wachs, Holz,
pflanzlichen Stoffen etc. sein
b) Anfertigung einer Grafik, die die Zerstörung deines
Opfers schildert; Zeichnungen, Gemälde etc.
c) Eine lebhafte schriftliche Darstellung des Endes deines
Opfers.
d) Ein detaillierter Monolog, gerichtet an das Opfer, in
dem du seine Folterung und Vernichtung schilderst.
e) Die stellvertretende Darstellung von Verstümmelung,
Verletzung, Hervorrufung von Schmerz oder Krankheit
durch den Einsatz anderer gewünschter Maßnahmen oder
Gegenstände.
Intensiver, geplanter Hass und Verachtung sollen diesen
Schritt der Zeremonie begleiten, und dieser Schritt sollte
erst beendet werden, wenn der Energieverbrauch den
Magier in einen Zustand allgemeiner Erschöpfung
versetzt hat. Ist diese Erschöpfung eingetreten, fahre mit
Schritt 11 fort.
11.(a) Falls Gesuche geschrieben wurden, sollen sie jetzt
vom Priester laut gelesen und danach in der Flamme der
entsprechenden Kerze verbrannt werden. Nach jedem
Gesuch soll „Shemhamforash“ und „Heil Satan“
gesprochen werden.
11.(b) Bei mündlichen Gesuchen sollen die Teilnehmer
diese nacheinander dem Priester vorgetragen. Er
wiederholt die Gesuche dann mit seinen eigenen Worten
(die für ihn emotional am geeignetsten sind). Nach jedem
Gesuch soll „Shemhamforash“ und „Heil Satan“
gesprochen werden.
12. Der entsprechende Henochische Schlüssel wird jetzt
vom Priester gelesen, als Treuebeweis der Teilnehmer an
die Kräfte der Finsternis.
Läuten der Glocke zur Entweihung; dann werden die
Worte „Es ist vollbracht“ vom Priester gesprochen.
ENDE DES RITUALS
III. Gegenstände, die bei einem Ritual verwendet
werden
Kleidung
Von den männlichen Teilnehmern werden schwarze
Roben getragen. Die Roben können Kapuzen haben, um,
falls gewünscht, das Gesicht zu verhüllen. Der Grund für
die Verhüllung des Gesichtes ist, dass der Teilnehmer
ungehemmt seine Gefühle ausdrücken kann. Es
verringert auch die Ablenkung der Teilnehmer
untereinander. Weibliche Teilnehmerinnen tragen
aufreizende Gewänder, ältere Frauen schwarze Kleidung,
Amulette mit dem Sigill des Baphomet oder das
traditionelle Pentagramm Satans werden von allen
Teilnehmern getragen.
Die Roben werden von den Männern angelegt, bevor sie
den Ritualraum betreten, und während des gesamten
Rituals getragen. Männer können auch komplett
schwarze Kleidung anstatt schwarzer Roben tragen.
Schwarz wurde für die Kleidung im Ritualraum
ausgewählt, weil es die Kräfte der Finsternis
symbolisiert. Aufreizende Kleider werden von den
Frauen getragen, um die männlichen Teilnehmer zu
erregen, und den Ausstoß von Adrenalin oder
bioelektrischer Energie zu verstärken, wodurch intensiver
gearbeitet werden kann.
Altar
Die ältesten Altare der Menschen waren aus lebendigem
Fleisch und Blut; und die natürlichen Instinkte und
Vorlieben waren die Grundlage seiner Religion. Spätere
Religionen, die die Neigungen der Menschen als Sünde
bezeichneten, verfälschten seine lebenden Altare zu
Steintafeln und Metallklumpen.
Der Satanismus ist mehr eine Religion des Fleisches als
des Geistes, darum wird ein Altar aus Fleisch für die
satanischen Zeremonien verwendet.
Der Zweck eines Altars ist es, während der ganzen
Zeremonie die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Eine
nackte Frau wird als Altar für ein satanisches Ritual
eingesetzt, weil die Frau das natürliche passive Gefäß ist
und die Muter Erde repräsentiert.
Bei einigen Ritualen kann eine nackte Frau als Altar
unzweckmäßig sein, so dass sie bekleidet oder halb
verdeckt werden sollte. Wenn eine Frau das Ritual allein
durchführt, ist keine Frau als Altar nötig. Wenn keine
Frau als Altar dient, kann die Fläche, auf der sie sonst
liegt, zum platzieren anderer Ritualgegenstände genutzt
werden. Für Gruppenrituale mit vielen Teilnehmern kann
ein trapezoider Altar von 3-4 Fuß Höhe und 5,5 bis 6 Fuß
Länge gebaut werden, auf dem die nackte Frau liegen
soll. Falls dies zu unpraktisch ist oder bei privaten
Zeremonien kann eine erhöhte Fläche benutzt werden.
Wenn eine Frau als Altar dient, werden die anderen
Gegenstände auf einen Tisch in Reichweite des Priesters
gestellt.
Symbol des Baphomet
Das Symbol des Baphomet wurde von den Tempelrittern
verwendet, um Satan darzustellen. Im Laufe der Zeit
wurde dieses Symbol mit vielen verschiedenen Namen
bezeichnet. Darunter sind: Der Bock von Mendez, die
Ziege mit den tausend Jungen, der schwarze Bock, der
Judas Bock und wohl am zutreffendsten, der
Sündenbock.
Der Baphomet repräsentiert die Kräfte der Finsternis,
kombiniert mit der Fruchtbarkeit des Bocks von Mendez.
In seiner „reinen“ Form zeigt das Pentagramm die Figur
eines Menschen, der von den fünf Spitzen eines Sterns
umfasst wird - drei zeigen nach oben, zwei zeigen nach
unten, wodurch das Wesen des Menschen symbolisiert
wird. Im Satanismus wird das Pentagramm auch
verwendet, aber da der Satanismus die fleischlichen
Triebe des Menschen bzw. das Gegenteil der geistigen
Wesensart repräsentiert, wurde das Pentagramm
umgedreht, wodurch es sic perfekt dem Kopf des Bocks
anpasst - seine Hörner, die die Dualität verkörpern,
zeigen herausfordernd nach oben; die anderen drei
Spitzen sind invers und verneinen die Dreifaltigkeit. Die
hebräischen Zeichen im äußeren Kreis rings um das
Symbol stammen aus den magischen Texten der Kabbala
und bedeuten „Leviathan“, die Schlange des wässerigen
Abyssos, was mit Satan gleichgesetzt wird. Diese
Zeichen stehen jeweils über den fünf Spitzen des
Pentagramms.
Das Symbol des Baphomet wird an der Wand über dem
Altar angebracht.
Kerzen
Die Kerzen, die bei einem satanischen Ritual verwendet
werden, repräsentieren das Licht Luzifers - den
Lichtträger, die Erleuchtung, die lebende Flamme,
brennendes Verlangen und die Flammen der Hölle.
Für ein satanisches Ritual sollen nur schwarze und weiße
Kerzen benutzt werden. Nimm niemals mehr als eine
weiße Kerze, aber so viele schwarze Kerzen wie
notwendig sind, um den Ritualraum zu erhellen.
Mindestens eine schwarze Kerze wird links auf den Altar
gestellt. Sie repräsentiert die Kräfte der Finsternis und
den Pfad zur Linken. Weitere schwarze Kerzen werden
da aufgestellt, wo sie zur Beleuchtung benötigt werden.
Eine weiße Kerze wird rechts auf den Altar gestellt und
repräsentiert die Heuchelei der „Weißlichtmagier“ und
der Anhänger des Pfades zur Rechten.
Schwarze Kerzen werden für die Macht und den Erfolg
der Teilnehmer des Rituals verwendet und zum
Verbrennen der Pergamente mit den Gesuchen der
Teilnehmer. Die weiße Kerze wird zur Vernichtung von
Feinden eingesetzt. Pergamente, auf denen Flüche stehen,
werden in der Flamme der weißen Kerze verbrannt.
Glocken
Der grelle Klang der Glocke zeigt Beginn und Ende des
Rituals an. Der Priester läutet die Glocke neunmal, dreht
sich dabei gegen den Uhrzeigersinn und lenkt den klang
in die vier Himmelsrichtungen. Dies geschieht einmal bei
Beginn des Rituals, um die Luft von allen äußeren
Geräuschen zu reinigen, und einmal zum Schluss des
Rituals, um seine Wirkung zu verstärken, und mit dem
Zeichen der Entweihung das Ende anzuzeigen.
Die Glocke sollte laut und eindringlich sein und nicht
leise klingeln.
Kelch
Bei einem satanischen Ritual bedeutet symbolisiert der
Kelch den Kelch der Extase. Der Kelch sollte möglichst
aus Silber sein, wenn kein Silberkelch verfügbar ist, kann
auch einer aus anderem Metall, Glas oder Ton benutzt
werden - alles außer Gold. Gold wird immer mit
Weißlichtmagiern und dem Himmelreich in Verbindung
gebracht.
Zuerst trinkt der Priester aus dem Kelch, dann sein
Assistent. Bei privaten Ritualen leert derjenige, der die
Zeremonie durchführt, den Kelch.
Elixier
Die stimulierende Flüssigkeit, das Lebenselixier, das die
Heiden tranken, wurde von den Christen zum heiligen
Messwein verfälscht. Ursprünglich wurde der Alkohol in
heidnischen Ritualen zur Entspannung getrunken, und
um die Emotionen der Teilnehmer der Zeremonie zu
vertiefen. Der Satanismus opfert seinen Gott nicht, wie
das andere Religionen tun. Der Satanist praktiziert keine
solche form des symbolischen Kannibalismus, sondern
führt den von den Christen verwendeten Messwein
wieder seinem ursprünglichen Zweck zu - der
Stimulierung der für ein satanisches Ritual notwendigen
Gefühle. Es muss nicht Wein sein - jedes anregende
Getränk, das den Gaumen kitzelt, ist geeignet.
Das Lebenselixier wird aus dem Kelch der Ekstase, wie
oben beschrieben, unmittelbar nach der Anrufung Satans
getrunken.
Schwert
Das Schwert der Macht symbolisiert aggressive Kraft
und dient als Verlängerung und Verstärkung des Armes,
mit dem der Priester Gesten macht und in die vier
Himmelsrichtungen zeigt. Es ist eine Parallele zu dem
Zauberstab bei anderen magischen Ritualen.
Das Schwert wird vom Priester gehalten. Während der
Anrufung Satans zeigt er damit auf das Symbol des
Baphomet. Es wird außerdem, wie in den 11 Schritten
des Rituals beschrieben, bei der Anrufung der vier
Fürsten der Hölle eingesetzt. Der Priester durchsticht mit
dem Schwert die Pergamente mit den Gesuchen, wenn
diese vorgetragen wurden, und hält sie über die Flamme
zum Verbrennen. Beim Anhören der Gesuche und beim
Wiederholen berührt der Priester mit dem Schwert die
Köpfe der Teilnehmer (in traditioneller „Ritter-Manier“).
Wenn bei einem privaten Ritual kein Schwert verfügbar
ist, kann auch ein langes Messer oder ein Stock
verwendet werden.
Phallus
Der Phallus ist ein heidnisches Fruchtbarkeitssymbol, das
Zeugung, Manneskraft und Aggression bedeutet. Dies ist
ein weiterer Gegenstand, der blasphemisch verfälscht
wurde, um ihn den schuldgeplagten Zeremonien der
Christenheit anzupassen. Der Phallus ist eine ehrliche
Version des Aspergills oder „Weihwasserwedels“ der
katholischen Kirche - welch eine Metamorphose des
gemeinen Penis!
Zur Segnung des Hauses wird der Phallus von einem
Assistenten des Priesters in beide Hände genommen und
systematisch zweimal in die vier Himmelsrichtungen
geschüttelt.
Jedes phallische Symbol kann verwendet werden. Ist
keines vorhanden, kann es aus Gips, Holz, Ton, Wachs
etc. hergestellt werden. Der Phallus ist nur bei
Gruppenritualen notwendig.
Gong
Der Gong wird zur Anrufung der Kräfte der Finsternis
benutzt. Er wird immer dann einmal geschlagen, wenn
die Teilnehmer die Worte des Priesters „Heil Satan“
wiederholt haben. Ein Gong ist nur bei organisierten
Gruppenritualen notwendig. Wegen des besseren Klangs
sollte ein Konzertgong verwendet werden, aber wenn
keiner verfügbar ist, kann auch jeder andere Gong mit
vollem, tragenden Klang genommen werden.
Pergament
Pergament wird wegen seiner organischen Eigenschaften
verwendet, die den Elementen der Natur entsprechen.
Entsprechend der satanischen Überzeugung wird nur
Pergament aus der Haut von Schafen verwendet, die zu
Ernährungszwecken geschlachtet wurden. Ein Tier wird
niemals geschlachtet, um es als ganzes oder Teile davon
bei Ritualen einzusetzen. Wenn derartiges Pergament aus
geschlachteten Schafen nicht erhältlich ist, kann auch
unliniertes Papier verwendet werden.
Das Pergament ist das Hilfsmittel, um die geschriebenen
Botschaften oder Gesuche von der Flamme der Kerze
verzehren zu lassen und in den Äther hinauszusenden.
Das Gesuch wird auf Pergament oder Papier geschrieben,
vom Priester laut vorgelesen und anschließend in der
Flamme einer schwarzen oder wei0en Kerze verbrannt -
je nach Inhalt des Gesuchs. Vor dem Beginn eines
Rituals werden die Flüche auf der rechten Seite des
Priesters,, die Zaubersprüche und Segnungen auf der
linken Seite platziert.
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