DAS BUCH BELIAL - (Erde) Teil2

Veröffentlicht auf von koma1980

DIE DREI ARTEN DES RITUALS

In der satanischen Magie gibt es drei Arten von
Zeremonien. Jede spricht ein bestimmtes
menschliches Grundgefühl an. Die erste ist das
sexualmagische Ritual.
Ein sexualmagisches Ritual ist das, was üblicherweise als
Liebeszauber bezeichnet wird. Der Zweck eines solchen
Rituals ist es, Verlangen nach dir in der Person zu
wecken, die du begehrst oder einen Geschlechtspartner
herbeizurufen, der deine Wünsche befriedigt. Wenn du
keine bestimmte Person oder eine Art von Person im
Sinn hast, deren Vorstellung dich so anregt, dass es zum
Orgasmus kommt, wirst du keinen erfolg bei deiner
arbeit haben. Und falls du zufällig trotzdem mit dem
Ritual erfolg hast, wäre es doch ziemlich umsonst, wenn
du die Gelegenheit nicht nutzen kannst, weil es dir an
Anregung oder Verlangen mangelt. Man kann leicht
Beschwörung aus tiefergehenden Motiven mit
Liebeszauber zur Erfüllung sexueller Bedürfnisse
verwechseln.
Beschwörungen mittels Zeremonialmagie zur Stärkung
der eigenen Macht sind Mitleids- oder Schadensrituale
oder beides. Wenn du unbedingt etwas haben willst oder
brauchst, weil du sonst unglücklich oder verärgert bist,
und du es erhalten kannst durch die Anwendung von
Bezauberung und Beschwörungen, ohne jemandem
Schaden zuzufügen, dann ist das Mitleidsritual das
Richtige, um deine Macht zu vergrößern. Wenn du ein

Opfer, das es verdient hat, für deine Ziele verzaubern
oder zu etwas verleiten willst, wendest du ein
Schadensritual an. An diese Formeln sollte man sich
strikt halten, weil die Anwendung eines falschen Rituals
zu Problemen komplizierter Art führen kann.
Ein gutes Beispiel ist die junge Frau, die sich belästigt
fühlt von einem unbarmherzigen Verehrer. Wenn sie ich
nicht falsche Hoffnungen gemacht hat, dann sollte sie ihn
als das betrachten, was er ist, nämlich ein psychischer
Vampir und ihm seine masochistische Rolle spielen
lassen. Wenn sie ihn aber frivol bezaubert und ermutigt
hat, dann ist es ihre eigene Schuld, wenn sie zum Objekt
seiner ständigen Begierde wird, und er ihr lästig ist.
Solche Übungen dienen lediglich der Selbstbestätigung
für Charaktere, die aus mangelndem Selbstvertrauen
solche kleinen Hexereien nötig haben. Der Satanist hat
dagegen genügend Selbstbewusstsein, um
Beschwörungen für die eigene sexuelle Erfüllung
einzusetzen oder zur Erlangung von Macht oder eines
bestimmten Erfolges.
Die zweite Art eines Rituals ist mitleidiger Natur. Das
Mitleids- oder Sympathieritual wird durchgeführt, um
anderen oder sich selbst zu helfen. Gesundheit,
häusliches Glück, wirtschaftliche Aktivitäten, materieller
oder schulischer Erfolg sind nur einige der Gründe, aus
denen man ein Mitleidsritual anwenden kann. Mann kann
durchaus sagen, dass diese Art der Zeremonie die
wirkliche Wohltätigkeit ist, denn, so heißt es,
„Wohltätigkeit beginnt zu Hause“.

Die dritte motivierende Kraft für ein Ritual ist die der
Zerstörung. Diese Zeremonie wird angewendet aus Zorn,
Verärgerung, Geringschätzung, Verachtung oder aus
purem Hass. Dieses Ritual ist bekannt als Verhexen, als
Fluch oder als Mittel der Zerstörung.
Einer der größten Irrtümer der rituellen Magie ist die
Annahme, dass das Opfer eines Fluches an die Kräfte der
Magie glauben muss, um geschädigt oder vernichtet zu
werden. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt, denn
die größten Spötter waren schon immer die leichtesten
Opfer. Der Grund ist erschreckend einfach. Der
unzivilisierte Stammesangehörige ist der Erste, der zu
einem Hexendoktor oder Schamanen rennt, wenn er
glaubt, dass ein Fluch gegen ihn von einem Feind
ausgestoßen wurde. Die Drohung und das Vorhandensein
von Schmerz und Pein sind ihm ständig im Bewusstsein,
und der Glaube an die Macht des Fluches ist so stark,
dass er jede Vorsichtsmaßnahme dagegen ergreift. Durch
Anwendung von Sympathiemagie wirkt er jedem
Missgeschick, das ihm begegnen könnte, entgegen.
Dieser Mensch passt auf sich auf und geht kein Risiko
ein.
Der „Aufgeklärte“ dagegen, der keinen Pfifferling für
solchen „Aberglauben“ gibt, verbannt seine instinktive
Furcht vor dem Fluch ins Unbewusste, wo sie zu einer
enormen zerstörerischen Macht anwächst, die mit jedem
Unglück größer wird. Selbstverständlich leugnet der
Ungläubige nach jedem neuen Rückschlag automatisch
einen Zusammenhang mit dem Fluch, besonders sich
selbst gegenüber. Dieses unbewusste heftige Verleugnen
der Macht eines Fluches führt letztendlich zu seinem

Erfolg, weil das Opfer ständig vom Pech verfolgt wird. In
vielen Fällen wird das Opfer jeglichen magischen
Einfluss auf sein Schicksal abstreiten, sogar bis zum
letzten Atemzug - obgleich der Magier hoch zufrieden
ist, dass seine gewünschten Resultate eingetroffen sind.
Es muss noch einmal daran erinnert werden, dass es
unerheblich ist, ob jemand deiner Arbeit Bedeutung
beimisst, so lange die Ergebnisse der Arbeit mit deinem
Willen übereinstimmen. Der Super-Logiker wird das
Ergebnis eines Rituals immer als „Zufall“ bezeichnen.
Ob Magie nun für konstruktive oder destruktive Zwecke
praktiziert wird, der Erfolg der Operation ist abhängig
von der Empfänglichkeit der Person, die die Segnungen
oder den Fluch empfängt. Im Falle eines
sexualmagischen oder Mitleidsritua l hilft es, wenn der
Empfänger an die Kräfte der Magie glaubt, aber das
Opfer eines Fluchs ist viel anfälliger für Zerstörung,
wenn es nicht daran glaubt! So lange der Mensch Furcht
empfindet, braucht er Mittel und Wege, um gegen seine
Angst anzukämpfen. Niemand weiß alles, und so lange es
Wunder gibt, wird es immer eine Vorstellung vom
Unbekannten geben, wo potentiell gefährliche Kräfte
herrschen. Es ist diese natürliche Furcht vor dem
Unbekannten, ein naher Verwandter der Faszination für
das Unbekannte, die den Logiker zu weiteren
Erklärungen treibt. Natürlich ist auch der Wissenschaftler
motiviert, selbst Wunder zu entdecken. Und dann ist
bedauerlicherweise er, der sich selbst als logisch denkend
bezeichnet, oft der Letzte, der die Bedeutung der
Ritualmagie erkennt.

Wenn religiöser Glaube und Inbrunst blutende Wunden
hervorbringen können, ähnlich denjenigen, die Christus
zugefügt worden sein sollen, dann nennt man das
Stigmata. Diese Wunden treten auf als Ergebnis eines
extrem empfundenen Mitgefühls. Warum sollte es also
keine zerstörerischen Extreme von Furcht und Schrecken
geben. Die sogenannten Dämonen haben ebenso die
Macht, das Fleisch zu zerreißen und zu vernichten, wie es
eine Handvoll längst weggerosteter Nägel schafft, eine
bluttropfende Ekstase bei jemandem zu erzeugen, der
glaubt, am Kreuz auf dem Calvarienberg zu hängen.
Darum versuche nie, den Skeptiker zu überzeugen, den
du verfluchen willst. Lasse ihn spotten. Wenn du ihn
aufklärst, schmälert das nur deine Erfolgschancen. Höre
dir mit gütigem Selbstbewusstsein sein Gelächter über
deine Magie an, wissend, dass in seinem Leben ein
völliges Durcheinander herrscht. Wenn er
verabscheuungswürdig genug ist, wird er durch Satans
Gnade sterben - lachend!
EIN WORT DER WARNUNG GERICHTET AN
DIEJENIGEN, DIE DIESE KÜNSTE
AUSÜBEN WOLLEN!
Sex oder Lust betreffend:
Nutze sämtliche Zaubersprüche und Anrufungen, die
geeignet sind; wenn du ein Mann bist, tauche dein
erigiertes Glied in sie mit lasziver Freude; wenn du eine

Frau bist, spreize deine Schenkel weit in lustvoller
Vorfreude.
Mitleid betreffend:
Vergewissere dich, dass du es nicht bereust, anderen
geholfen zu haben, falls ihre neuerworbenen Segnungen
zum Hindernis für dich werden. Sei dankbar für die
Dinge, die du durch die Anwendung von Magie
bekommen hast.
Zerstörung betreffend:
Sei sicher, dass es dich nicht kümmert, ob das potentielle
Opfer tot oder lebendig ist, bevor du den Fluch ausstößt,
und wenn du seine Vernichtung erreicht hast, dann freue
dich und habe keine Gewissensbisse.
BEACHTE DIESE REGELN GUT - SONST WIRST
DU EINE UMKEHRUNG DEINER WÜNSCHE
ERLEBEN, DIE DIR SCHADEN ANSTATT DIR ZU
HELFEN!
Werbung

Veröffentlicht in Unsere Leitfäden

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post