DAS BUCH LUZIFER - (Luft) Teil7
NICHT ALLE VAMPIRE SAUGEN BLUT!
Satanismus bedeutet Verantwortung gegenüber den
Verantwortungsvollen anstatt Sorge um psychische
Vampire!
Viele Menschen auf dieser Erde pflegen die Kunst,
anderen grundlos das Gefühl zu geben, sie seinen für sie
verantwortlich oder ständen in ihrer Schuld. Der
Satanismus kennt das wahre Gesicht dieser Blutsauger.
Psychische Vampire sind Individuen, die anderen ihre
Lebenskraft rauben. Dieser Menschentyp ist in allen
Bereichen der Gesellschaft zu finden. Sie erfüllen keinen
nützlichen Zweck in unserem Leben und werden weder
von uns geliebt noch sind sie wahre Freunde. Und
trotzdem fühlten wir uns bisher für diese psychischen
Vampire verantwortlich, ohne zu wissen warum.
Wenn du glaubst, das Opfer eines solchen Zeitgenossen
geworden zu sein, kannst du dies mit ein paar einfachen
Regeln herausfinden. Gibt es jemanden, den du oft
anrufst oder besuchst, obwohl du es eigentlich gar nicht
willst, es aber trotzdem tust, weil du dich sonst schuldig
fühlst? Oder ertappst du dich dabei, wie du ständig
jemanden einen Gefallen tust, der dich gar nicht offen
darum bittet, sondern es nur andeutet? Diese psychischen
Vampire wenden oft die umgekehrte Taktik an, indem sie
sagen: „oh, ich kann dich wirklich nicht bitten, das für
mich zu tun“ - und du wirst folglich darauf bestehen, es
zu tun. Diese psychischen Vampire würden dich niemals
um etwas bitten. Das wäre viel zu offensichtlich. Sie
lassen ihre Wünsche einfach dezent durchblicken und
werden somit nicht als Nervensägen empfunden. Es
würde ihnen „niemals in den Sinn kommen, jemandem
zur Last zu fallen“ und sie sind immer bereit, ihr Los zu
akzeptieren - nach außen hin!
Ihre Sünden bestehen nicht darin, etwas zu begehen,
sondern etwas zu unterlassen. Es ist nicht das, was sie
sagen, sondern das, was sie nicht sagen, das dir das
Gefühl gibt, du seist ihnen etwas schuldig. Sie sind viel
zu gerissen, um dich offen um etwas zu bitten, weil sie
wissen, dass du dich darüber ärgern würdest und einen
konkreten und berechtigten Grund hättest, sie
abzuweisen.
Viele dieser Leute haben besondere „Merkmale“, die ihre
Abhängigkeit von dir noch einleuchtender und
zwingender machen. Viele psychische Vampire sind
gebrechlich (oder behaupten es zu sein), oder sie sind
„geistig oder emotional gestört“. Andere heucheln
Unwissenheit oder Unfähigkeit, damit du aus Mitleid -
oder öfter noch vor lauter Verzweiflung - die Sachen
selber erledigst.
Der traditionelle Weg, einen Dämonen oder ein
Elementarwesen zu bannen ist, sie als das zu erkennen,
was sie sind, und auszutreiben. Diese modernen
Dämonen und ihre Methoden zu erkennen, ist das einzige
Mittel gegen ihren verheerenden Einfluss auf dich.
Die meisten Menschen nehmen das heuchlerische Wesen
dieser auf passive Weise bösartigen Individuen nur
deshalb für bare Münze, weil sie nie auf ihre
heimtückischen Schachzüge aufmerksam gemacht
wurden. Sie glauben einfach, dass diese „armen Seelen“
weniger Glück gehabt haben als sie selbst und haben
daher das Gefühl, ihnen helfen zu müssen, wo sie nur
können. Es ist dieses fehlgeleitete Verantwortungsgefühl
(oder das grundlegende Gefühl von Schuld), das die
„Nächstenliebe“, von der diese Parasiten profitieren,
steigert!
Der psychische Vampir kann nur deshalb existieren, weil
er sich geschickt gewissenhafte, verantwortungsvolle
Leute als Opfer aussucht - Menschen, die ihre
„moralischen Verpflichtungen“ sehr ernst nehmen.
Manchmal werden wir anstatt von Einzelpersonen von
einer Gruppe von Menschen vampirisiert. Jede
Organisation, die Spenden sammelt, sei es eine
wohltätige Stiftung, ein Gemeinderat, ein religiöser oder
bruderschaftlicher Verein, sucht sich sorgfältig einen
Menschen als Vorsitzenden oder Geschäftsführer aus, der
dazu geeignet ist, anderen das Gefühl der Schuld zu
geben. Die Aufgabe dieses Vorsitzenden ist es, uns
einzuschüchtern, bis wir zuerst unsere Herzen und dann
unsere Brieftaschen diesem „guten Menschen“ öffnen,
wobei nie erwähnt wird, dass sie ihre Zeit oftmals nicht
kostenlos opfern, sondern einen fetten Lohn für ihren
„noblen Taten“ erhalten. Sie sind Meister im Spiel mit
dem Mitleid und der Rücksichtsnahme
verantwortungsvoller Menschen. Wie oft sehen wir
kleine Kinder, die von diesen selbstgerechten üblen
Kerlen vorgeschickt werden, um dem Gutwilligen
mühelos eine Spende zu entlocken. Wer kann schon dem
unschuldigen Charme eines Kindes widerstehen?
Es gibt zwar Menschen, die nur glücklich sind, wenn sie
geben können, aber es sind nicht viele, die zu dieser
Kategorie gehören. Leider wird oft von uns verlangt,
Dinge zu tun, von denen wir glauben, dass man sie nicht
von uns verlangen sollte. Für einen pflichtbewussten
Menschen ist es schwierig, zwischen freiwilliger und
aufgedrängter Wohltätigkeit zu unterscheiden. Er will
tun, was richtig und gerecht ist und findet es verwirrend,
sich entscheiden zu müssen, wem er helfen soll, und in
welchem Umfang Hilfe berechtigterweise von ihm
erwartet werden darf.
Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche
Verpflichtungen er gegenüber seinen Freunden, seiner
Familie und der Gesellschaft hat. Bevor man seine Zeit
und sein Geld denjenigen opfert, die nicht zur Familie
und zum engeren Freundeskreis gehören, muss man
entscheiden, was man abgeben kann, ohne seine
Nächsten zu benachteiligen. Hierzu gehört auch, bei
denen, die einem viel bedeuten, an sich selbst zu denken.
Man muss sorgfältig die Berechtigung einer Bitte und die
Persönlichkeit oder Motivation des Bittenden prüfen.
Es ist extrem schwierig „Nein sagen“ zu lernen, wenn
man sein ganzes Leben lang „Ja“ gesagt hat. Aber wenn
man nicht ständig ausgenutzt werden will, muss man
lernen, unter bestimmten Umständen „Nein“ zu sagen.
Wer zulässt, dass psychische Vampire sich allmählich in
seinem Alltagsleben einnisten, hat bald kein Privatleben
mehr- und das ständige Gefühl der Verantwortung ihnen
gegenüber wird seine Energien erschöpfen.
Ein psychischer Vampir sucht sich zum Aussaugen
immer jemanden aus, der relativ zufrieden mit seinem
Leben ist- jemand, der glücklich verheiratet ist,
zufrieden mit seiner Arbeit ist und im Großen und
Ganzen gut mit der Welt, in der er lebt, zurechtkommt.
Die Tatsache, dass der psychische Vampir sich
glückliche Menschen als Opfer aussucht, zeigt, dass ihm
dies alles fehlt; und er wird alles tun, was er kann, um
Ärger und Zwietracht zwischen seinem Opfer und den
Menschen, die es gern hat, zu schüren.
Deshalb sei vorsichtig bei jedem, der keine richtigen
Freunde und kein wirkliches Interesse am Leben hat
(außer an Dir). Er wird dir wahrscheinlich sagen, dass er
sehr wählerisch bei der Auswahl seiner Freunde ist, oder
dass er nicht leicht Freundschaften schließt, da er
besonders hohe Anforderungen an seine Gefährten stellt
(um Freunde zu gewinnen und zu behalten, muss man
gewillt sein, einen Teil von sich zu geben - aber dazu ist
der psychische Vampir nicht fähig). Und er wird eilig
hinzufügen, dass du jede seiner Abforderungen erfüllst,
und dass du eine wahrhaft große Ausnahme unter den
Menschen bist - du bist einer der wenigen, die seiner
Freundschaft würdig sind.
Um nicht verzweifelte Liebe (die auch sehr selbstsüchtig
ist) mit psychischem Vampirismus zu verwechseln, muss
man den großen Unterschied zwischen beiden klarstellen.
Der einzige Weg, festzustellen, ob man vampirisiert
wird, ist, das was man jemandem gibt, dem
gegenüberzustellen, was man von ihm bekommt.
Manchmal sind einem die Verpflichtungen lästig, die die
Angehörigen, ein naher Freund oder gar der Arbeitgeber
einem auferlegen, aber bevor man diese Menschen als
psychische Vampire abstempelt, muss man sich fragen:
„Was bekomme ich dafür als Gegenleistung?“ Wenn
deine Frau oder Geliebte darauf besteht, dass du sie oft
anrufst, du aber auch von ihr verlangst, dass sie dir über
die Zeit, die ihr nicht zusammen verbringt, Rechenschaft
ablegt, musst du einsehen, dass das eine Situation des
Gebens und des Nehmens ist. Auch wenn ein Freund
häufig zu unpassender Zeit anruft und um Hilfe bittet,
von dem du aber auch manchmal dringend Hilfe
benötigst, so ist das ein fairer Tausch. Wenn dich dein
Arbeitgeber fragt, ob du ein wenig mehr tun könntest als
normalerweise in deinem Arbeitsbereich von dir verlangt
wird, aber andererseits darüber hinwegschaut, dass du
gelegentlich zu spät kommst oder er dir bei Bedarf
freigibt, dann hast du sicher keinen Grund, zu klagen und
dich von ihm ausgenutzt zu fühlen.
Es ist jedoch Vampirismus, wenn du unaufhörlich zu
etwas aufgefordert wirst oder ständig jemand etwas von
dir erwartet, der selbst immer gerade dann andere
„dringende Verpflichtungen“ hat, wenn du ihn um einen
Gefallen bittest.
Viele psychische Vampire schenken dir materielle Dinge
in der Absicht, dass du das Gefühl hast, ihnen eine
Gegenleistung zu schulden, und binden dich so an dich.
Der Unterschied zwischen deinem und ihrem Geben
besteht darin, dass deine Gegenleistung nicht von
materieller Art sein muss. Sie wollen, dass du dich ihnen
gegenüber verpflichtet fühlst und wären sehr enttäuscht
und sogar verärgert, wenn du versuchen würdest, ihnen
materielle Dinge zurückzuzahlen. Genaugenommen hast
du „deine Seele“ an sie verkauft, und sie erinnern dich
ständig an die Schuld, die du ihnen gegenüber hast,
indem sie sie nicht erwähnen.
Für einen wahren Satanisten ist der einzige Weg, mit
psychischen Vampiren zu verkehren, sich dumm zu
stellen und so zu tun, als wären sie tatsächlich
uneigennützig und würden wirklich keine Gegenleistung
erwarten. Erteile ihnen eine Lehre, indem du
liebenswürdig annimmst, was sie dir geben. Du musst
ihnen so laut dafür danken, dass alle es hören und dann
gehst du weg! So gehst du als Sieger aus der
Angelegenheit hervor. Was können sie schon sagen?
Aber wenn sie von dir unvermeidlich erwarten, dass du
ihre Großzügigkeit honorierst (das ist der harte Teil!),
dann sage „Nein“- aber, wie gesagt, liebenswürdig.
Wenn sie merken, dass du ihnen aus den Krallen fällst,
werden zwei Dinge geschehen. Zuerst werden sie den
„Niedergeschlagenen“ spielen, in der Hoffnung, dass ein
altes Gefühl von Pflicht und Mitleid wiederkommt, und
wenn (falls) dies nicht so ist, werden sie ihr wahres
Gesicht zeigen und böse und rachsüchtig werden.
Wenn du sie erst einmal bis zu diesem Punkt getrieben
hast, kannst du so tun, als wärst du gekränkt. Schließlich
hast du ja nichts falsches getan - du hattest nur zufällig
„wichtige Verpflichtungen“, als sie dich brauchten, und
da ja keine Gegenleistung für ihre Geschenke erwartet
wurde, gibt es schließlich keinen Grund zur Verärgerung.
Normalerweise merkt der Vampir, wenn seine Methoden
entdeckt worden sind und wird nicht länger auf der Sache
herumreiten. Er wird seine Zeit nicht weiter mit dir
vergeuden, sondern sich sein nächstes ahnungsloses
Opfer suchen.
Es kommt jedoch vor, dass der Vampir nicht ohne
weiteres locker lässt und alles nur mögliche versuchen
wird, um dich zu quälen. Er kann viel Zeit darauf
verwenden, denn wenn er erst einmal zurückgewiesen
worden ist, wird er alles andere (das wenige andere, das
er sonst noch hat) vernachlässigen, um ununterbrochen
auf Rache zu sinnen, auf die er ein Recht zu haben
glaubt.
Aus diesem Grund ist es das Beste, einer Bekanntschaft
mit Menschen dieser Art von Anfang an aus dem Weg zu
gehen. Du fühlst dich von ihrer „Schmeichelei“ und ihrer
Abhängigkeit von dir am Anfang vielleicht geehrt, und
du findest ihre materiellen Geschenke reizvoll, aber
später wirst du alles vielfach zurückzahlen müssen.
Verschwende deine Zeit nicht auf Menschen, die dich
letztendlich zerstören, sondern konzentriere dich statt
dessen auf diejenigen, die deine Verantwortung ihnen
gegenüber zu schätzen wissen und sich dir gegenüber
auch verantwortlich fühlen.
Und wenn du ein psychischer Vampir bist - dann höre
zu! Nimm dich vor dem Satanisten in Acht - er ist bereit
und gewillt, dir voller Schadenfreude den
sprichwörtlichen Pfahl ins Herz zu rammen!
Satanismus bedeutet Verantwortung gegenüber den
Verantwortungsvollen anstatt Sorge um psychische
Vampire!
Viele Menschen auf dieser Erde pflegen die Kunst,
anderen grundlos das Gefühl zu geben, sie seinen für sie
verantwortlich oder ständen in ihrer Schuld. Der
Satanismus kennt das wahre Gesicht dieser Blutsauger.
Psychische Vampire sind Individuen, die anderen ihre
Lebenskraft rauben. Dieser Menschentyp ist in allen
Bereichen der Gesellschaft zu finden. Sie erfüllen keinen
nützlichen Zweck in unserem Leben und werden weder
von uns geliebt noch sind sie wahre Freunde. Und
trotzdem fühlten wir uns bisher für diese psychischen
Vampire verantwortlich, ohne zu wissen warum.
Wenn du glaubst, das Opfer eines solchen Zeitgenossen
geworden zu sein, kannst du dies mit ein paar einfachen
Regeln herausfinden. Gibt es jemanden, den du oft
anrufst oder besuchst, obwohl du es eigentlich gar nicht
willst, es aber trotzdem tust, weil du dich sonst schuldig
fühlst? Oder ertappst du dich dabei, wie du ständig
jemanden einen Gefallen tust, der dich gar nicht offen
darum bittet, sondern es nur andeutet? Diese psychischen
Vampire wenden oft die umgekehrte Taktik an, indem sie
sagen: „oh, ich kann dich wirklich nicht bitten, das für
mich zu tun“ - und du wirst folglich darauf bestehen, es
zu tun. Diese psychischen Vampire würden dich niemals
um etwas bitten. Das wäre viel zu offensichtlich. Sie
lassen ihre Wünsche einfach dezent durchblicken und
werden somit nicht als Nervensägen empfunden. Es
würde ihnen „niemals in den Sinn kommen, jemandem
zur Last zu fallen“ und sie sind immer bereit, ihr Los zu
akzeptieren - nach außen hin!
Ihre Sünden bestehen nicht darin, etwas zu begehen,
sondern etwas zu unterlassen. Es ist nicht das, was sie
sagen, sondern das, was sie nicht sagen, das dir das
Gefühl gibt, du seist ihnen etwas schuldig. Sie sind viel
zu gerissen, um dich offen um etwas zu bitten, weil sie
wissen, dass du dich darüber ärgern würdest und einen
konkreten und berechtigten Grund hättest, sie
abzuweisen.
Viele dieser Leute haben besondere „Merkmale“, die ihre
Abhängigkeit von dir noch einleuchtender und
zwingender machen. Viele psychische Vampire sind
gebrechlich (oder behaupten es zu sein), oder sie sind
„geistig oder emotional gestört“. Andere heucheln
Unwissenheit oder Unfähigkeit, damit du aus Mitleid -
oder öfter noch vor lauter Verzweiflung - die Sachen
selber erledigst.
Der traditionelle Weg, einen Dämonen oder ein
Elementarwesen zu bannen ist, sie als das zu erkennen,
was sie sind, und auszutreiben. Diese modernen
Dämonen und ihre Methoden zu erkennen, ist das einzige
Mittel gegen ihren verheerenden Einfluss auf dich.
Die meisten Menschen nehmen das heuchlerische Wesen
dieser auf passive Weise bösartigen Individuen nur
deshalb für bare Münze, weil sie nie auf ihre
heimtückischen Schachzüge aufmerksam gemacht
wurden. Sie glauben einfach, dass diese „armen Seelen“
weniger Glück gehabt haben als sie selbst und haben
daher das Gefühl, ihnen helfen zu müssen, wo sie nur
können. Es ist dieses fehlgeleitete Verantwortungsgefühl
(oder das grundlegende Gefühl von Schuld), das die
„Nächstenliebe“, von der diese Parasiten profitieren,
steigert!
Der psychische Vampir kann nur deshalb existieren, weil
er sich geschickt gewissenhafte, verantwortungsvolle
Leute als Opfer aussucht - Menschen, die ihre
„moralischen Verpflichtungen“ sehr ernst nehmen.
Manchmal werden wir anstatt von Einzelpersonen von
einer Gruppe von Menschen vampirisiert. Jede
Organisation, die Spenden sammelt, sei es eine
wohltätige Stiftung, ein Gemeinderat, ein religiöser oder
bruderschaftlicher Verein, sucht sich sorgfältig einen
Menschen als Vorsitzenden oder Geschäftsführer aus, der
dazu geeignet ist, anderen das Gefühl der Schuld zu
geben. Die Aufgabe dieses Vorsitzenden ist es, uns
einzuschüchtern, bis wir zuerst unsere Herzen und dann
unsere Brieftaschen diesem „guten Menschen“ öffnen,
wobei nie erwähnt wird, dass sie ihre Zeit oftmals nicht
kostenlos opfern, sondern einen fetten Lohn für ihren
„noblen Taten“ erhalten. Sie sind Meister im Spiel mit
dem Mitleid und der Rücksichtsnahme
verantwortungsvoller Menschen. Wie oft sehen wir
kleine Kinder, die von diesen selbstgerechten üblen
Kerlen vorgeschickt werden, um dem Gutwilligen
mühelos eine Spende zu entlocken. Wer kann schon dem
unschuldigen Charme eines Kindes widerstehen?
Es gibt zwar Menschen, die nur glücklich sind, wenn sie
geben können, aber es sind nicht viele, die zu dieser
Kategorie gehören. Leider wird oft von uns verlangt,
Dinge zu tun, von denen wir glauben, dass man sie nicht
von uns verlangen sollte. Für einen pflichtbewussten
Menschen ist es schwierig, zwischen freiwilliger und
aufgedrängter Wohltätigkeit zu unterscheiden. Er will
tun, was richtig und gerecht ist und findet es verwirrend,
sich entscheiden zu müssen, wem er helfen soll, und in
welchem Umfang Hilfe berechtigterweise von ihm
erwartet werden darf.
Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche
Verpflichtungen er gegenüber seinen Freunden, seiner
Familie und der Gesellschaft hat. Bevor man seine Zeit
und sein Geld denjenigen opfert, die nicht zur Familie
und zum engeren Freundeskreis gehören, muss man
entscheiden, was man abgeben kann, ohne seine
Nächsten zu benachteiligen. Hierzu gehört auch, bei
denen, die einem viel bedeuten, an sich selbst zu denken.
Man muss sorgfältig die Berechtigung einer Bitte und die
Persönlichkeit oder Motivation des Bittenden prüfen.
Es ist extrem schwierig „Nein sagen“ zu lernen, wenn
man sein ganzes Leben lang „Ja“ gesagt hat. Aber wenn
man nicht ständig ausgenutzt werden will, muss man
lernen, unter bestimmten Umständen „Nein“ zu sagen.
Wer zulässt, dass psychische Vampire sich allmählich in
seinem Alltagsleben einnisten, hat bald kein Privatleben
mehr- und das ständige Gefühl der Verantwortung ihnen
gegenüber wird seine Energien erschöpfen.
Ein psychischer Vampir sucht sich zum Aussaugen
immer jemanden aus, der relativ zufrieden mit seinem
Leben ist- jemand, der glücklich verheiratet ist,
zufrieden mit seiner Arbeit ist und im Großen und
Ganzen gut mit der Welt, in der er lebt, zurechtkommt.
Die Tatsache, dass der psychische Vampir sich
glückliche Menschen als Opfer aussucht, zeigt, dass ihm
dies alles fehlt; und er wird alles tun, was er kann, um
Ärger und Zwietracht zwischen seinem Opfer und den
Menschen, die es gern hat, zu schüren.
Deshalb sei vorsichtig bei jedem, der keine richtigen
Freunde und kein wirkliches Interesse am Leben hat
(außer an Dir). Er wird dir wahrscheinlich sagen, dass er
sehr wählerisch bei der Auswahl seiner Freunde ist, oder
dass er nicht leicht Freundschaften schließt, da er
besonders hohe Anforderungen an seine Gefährten stellt
(um Freunde zu gewinnen und zu behalten, muss man
gewillt sein, einen Teil von sich zu geben - aber dazu ist
der psychische Vampir nicht fähig). Und er wird eilig
hinzufügen, dass du jede seiner Abforderungen erfüllst,
und dass du eine wahrhaft große Ausnahme unter den
Menschen bist - du bist einer der wenigen, die seiner
Freundschaft würdig sind.
Um nicht verzweifelte Liebe (die auch sehr selbstsüchtig
ist) mit psychischem Vampirismus zu verwechseln, muss
man den großen Unterschied zwischen beiden klarstellen.
Der einzige Weg, festzustellen, ob man vampirisiert
wird, ist, das was man jemandem gibt, dem
gegenüberzustellen, was man von ihm bekommt.
Manchmal sind einem die Verpflichtungen lästig, die die
Angehörigen, ein naher Freund oder gar der Arbeitgeber
einem auferlegen, aber bevor man diese Menschen als
psychische Vampire abstempelt, muss man sich fragen:
„Was bekomme ich dafür als Gegenleistung?“ Wenn
deine Frau oder Geliebte darauf besteht, dass du sie oft
anrufst, du aber auch von ihr verlangst, dass sie dir über
die Zeit, die ihr nicht zusammen verbringt, Rechenschaft
ablegt, musst du einsehen, dass das eine Situation des
Gebens und des Nehmens ist. Auch wenn ein Freund
häufig zu unpassender Zeit anruft und um Hilfe bittet,
von dem du aber auch manchmal dringend Hilfe
benötigst, so ist das ein fairer Tausch. Wenn dich dein
Arbeitgeber fragt, ob du ein wenig mehr tun könntest als
normalerweise in deinem Arbeitsbereich von dir verlangt
wird, aber andererseits darüber hinwegschaut, dass du
gelegentlich zu spät kommst oder er dir bei Bedarf
freigibt, dann hast du sicher keinen Grund, zu klagen und
dich von ihm ausgenutzt zu fühlen.
Es ist jedoch Vampirismus, wenn du unaufhörlich zu
etwas aufgefordert wirst oder ständig jemand etwas von
dir erwartet, der selbst immer gerade dann andere
„dringende Verpflichtungen“ hat, wenn du ihn um einen
Gefallen bittest.
Viele psychische Vampire schenken dir materielle Dinge
in der Absicht, dass du das Gefühl hast, ihnen eine
Gegenleistung zu schulden, und binden dich so an dich.
Der Unterschied zwischen deinem und ihrem Geben
besteht darin, dass deine Gegenleistung nicht von
materieller Art sein muss. Sie wollen, dass du dich ihnen
gegenüber verpflichtet fühlst und wären sehr enttäuscht
und sogar verärgert, wenn du versuchen würdest, ihnen
materielle Dinge zurückzuzahlen. Genaugenommen hast
du „deine Seele“ an sie verkauft, und sie erinnern dich
ständig an die Schuld, die du ihnen gegenüber hast,
indem sie sie nicht erwähnen.
Für einen wahren Satanisten ist der einzige Weg, mit
psychischen Vampiren zu verkehren, sich dumm zu
stellen und so zu tun, als wären sie tatsächlich
uneigennützig und würden wirklich keine Gegenleistung
erwarten. Erteile ihnen eine Lehre, indem du
liebenswürdig annimmst, was sie dir geben. Du musst
ihnen so laut dafür danken, dass alle es hören und dann
gehst du weg! So gehst du als Sieger aus der
Angelegenheit hervor. Was können sie schon sagen?
Aber wenn sie von dir unvermeidlich erwarten, dass du
ihre Großzügigkeit honorierst (das ist der harte Teil!),
dann sage „Nein“- aber, wie gesagt, liebenswürdig.
Wenn sie merken, dass du ihnen aus den Krallen fällst,
werden zwei Dinge geschehen. Zuerst werden sie den
„Niedergeschlagenen“ spielen, in der Hoffnung, dass ein
altes Gefühl von Pflicht und Mitleid wiederkommt, und
wenn (falls) dies nicht so ist, werden sie ihr wahres
Gesicht zeigen und böse und rachsüchtig werden.
Wenn du sie erst einmal bis zu diesem Punkt getrieben
hast, kannst du so tun, als wärst du gekränkt. Schließlich
hast du ja nichts falsches getan - du hattest nur zufällig
„wichtige Verpflichtungen“, als sie dich brauchten, und
da ja keine Gegenleistung für ihre Geschenke erwartet
wurde, gibt es schließlich keinen Grund zur Verärgerung.
Normalerweise merkt der Vampir, wenn seine Methoden
entdeckt worden sind und wird nicht länger auf der Sache
herumreiten. Er wird seine Zeit nicht weiter mit dir
vergeuden, sondern sich sein nächstes ahnungsloses
Opfer suchen.
Es kommt jedoch vor, dass der Vampir nicht ohne
weiteres locker lässt und alles nur mögliche versuchen
wird, um dich zu quälen. Er kann viel Zeit darauf
verwenden, denn wenn er erst einmal zurückgewiesen
worden ist, wird er alles andere (das wenige andere, das
er sonst noch hat) vernachlässigen, um ununterbrochen
auf Rache zu sinnen, auf die er ein Recht zu haben
glaubt.
Aus diesem Grund ist es das Beste, einer Bekanntschaft
mit Menschen dieser Art von Anfang an aus dem Weg zu
gehen. Du fühlst dich von ihrer „Schmeichelei“ und ihrer
Abhängigkeit von dir am Anfang vielleicht geehrt, und
du findest ihre materiellen Geschenke reizvoll, aber
später wirst du alles vielfach zurückzahlen müssen.
Verschwende deine Zeit nicht auf Menschen, die dich
letztendlich zerstören, sondern konzentriere dich statt
dessen auf diejenigen, die deine Verantwortung ihnen
gegenüber zu schätzen wissen und sich dir gegenüber
auch verantwortlich fühlen.
Und wenn du ein psychischer Vampir bist - dann höre
zu! Nimm dich vor dem Satanisten in Acht - er ist bereit
und gewillt, dir voller Schadenfreude den
sprichwörtlichen Pfahl ins Herz zu rammen!
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