DAS BUCH SATAN - Die höllische Streitschrift

Veröffentlicht auf von koma1980

Das erste Buch der Satanischen Bibel ist nicht der
Versuch einer Gotteslästerung sondern eine
Meinungsäußerung, die man als „diabolische Empörung“
bezeichnen könnte. Der Teufel wurde immer von den
Gottesmännern gnadenlos und ohne Hemmungen
angegriffen. Niemals hatte der Prinz der Dunkelheit
wirklich Gelege nheit,auf die gleiche Weise wie die
Redner des Herrn der Rechtschaffenen zu Wort zu
kommen. Die Kanzelprediger der Vergangenheit konnten
„gut“ und „böse“ nach ihrem Gutdünken festlegen und
haben nur zu gern diejenigen, die ihren Lügen
widersprachen,in der Versenkung verschwinden lassen -
sowohl verbal als auch manchmal auch physisch. Ihr
Gerede von „Barmherzigkeit“ verkommt im
Zusammenhang mit seiner Höllischen Majestät zur leeren
Worthülse und ist ausgesprochen unfair, wenn man
bedenkt,dass ohne ihren satanischen Gegner ihre
Religion ganz einfach zusammenbrechen würde. Wie
bedauerlich, dass die allegorische Persönlichkeit, der die
geistigen Religionen ihren Erfolg am meisten zu
verdanken haben, am wenigsten Barmherzigkeit erfährt
und ständig missbraucht wird - und das ausgerechnet von
denjenigen ,die immer salbungsvoll die Regeln der
Fairness verkünden! In all den Jahrhunderten,in denen
der Teufel niedergebrüllt wurde,hat er sich nie gegen
seine Verleumder zur Wehr gesetzt. Er ist immer ein
Gentleman geblieben, während diejenigen, die er
unterstützt, lärmen und toben. Er war ein Musterbeispiel
guten Benehmens, aber jetzt ist seiner Meinung nach die
Zeit zum Widerspruch gekommen. Er hat beschlossen,
endlich zu seinem Recht zu kommen. Die dickbäuchigen
Regelbücher mit heuchlerischen Vorschriften haben
ausgedient. Um das Gesetz des Dschungels neu zu
erlernen, reicht eine kleine, dünne Streitschrift aus. Jeder
Vers ist ein Inferno. Jedes Wort ist eine Feuerzunge. Die
Flammen der Hölle brennen gewaltig... und reinigen!
Lies weiter und lerne das Gesetz.
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